
Ja, Ethereum Classic (ETC) kann gemint werden und zählt zu den wichtigsten Proof-of-Work-Coins, die nach dem Ethereum-Merge 2022 übrig geblieben sind - als ETH von Proof of Work auf Proof of Stake umstieg, wurde ETC zum bedeutendsten Refugium für die freigewordene Mining-Hardware. Geschürft wird über den Algorithmus Etchash, indem ein Gerät rund um die Uhr Rechenleistung bereitstellt und im Gegenzug neue ETC als Block-Belohnung erhält.
Eine Besonderheit von Ethereum Classic ist die Hardware-Geschichte: Früher dominierten Grafikkarten, heute übernehmen spezialisierte Etchash-ASICs wie die Antminer-E-Serie das Netzwerk. Wie das Mining im Detail abläuft, welche Hardware nötig ist und worauf es bei Pool und Wallet ankommt, klären die folgenden Fragen sowie unsere Ethereum-Classic-Miner-Übersicht.
Ethereum Classic (ETC) ist die ursprüngliche Ethereum-Blockchain, die 2016 nach der Spaltung der Ethereum-Community rund um den DAO-Hack entstand und dem Grundsatz "Code is Law" treu geblieben ist. Während das heutige Ethereum (ETH) seinen Weg änderte und 2022 auf Proof of Stake umstieg, behielt Ethereum Classic das Proof-of-Work-Prinzip bei - und ist damit weiterhin minebar.
Für Miner ist ETC vor allem deshalb relevant, weil es nach dem Ethereum-Merge zu den größten verbliebenen Proof-of-Work-Netzwerken für ehemalige Ethereum-Hardware zählt. ETC nutzt den Algorithmus Etchash und lässt sich grundsätzlich mit Grafikkarten oder den spezialisierten Etchash-ASICs der Antminer-E-Serie schürfen.
Nein, Ethereum (ETH) lässt sich seit September 2022 nicht mehr minen. Mit dem sogenannten Merge ist Ethereum von Proof of Work auf Proof of Stake umgestiegen - seitdem werden keine neuen ETH durch Mining erzeugt, sondern über Staking verteilt.
Wer weiterhin eine Ethereum-nahe Kryptowährung minen möchte, weicht in der Regel auf Ethereum Classic (ETC) aus. Ethereum Classic ist die ursprüngliche, bei Proof of Work gebliebene Kette und nutzt mit Etchash einen verwandten Algorithmus, sodass sich frühere Ethereum-Mining-Hardware - Grafikkarten wie Etchash-ASICs - dafür weiterverwenden lässt. Wenn heute von "Ethereum minen" die Rede ist, ist praktisch immer Ethereum Classic gemeint.
Ethereum-Classic-Mining hängt an einer großen Datenstruktur: dem DAG, der ständig wächst und vollständig in den Gerätespeicher geladen werden muss. Genau deshalb braucht der Etchash-Algorithmus Geräte mit reichlich Speicher - etwa den Antminer E11 - statt reiner Rechen-ASICs.
Das Grundprinzip ist Proof of Work wie bei Bitcoin: Das Gerät löst fortlaufend kryptografische Aufgaben, und wer bei rund 13 Sekunden Blockzeit einen gültigen Block findet, erhält die Block-Belohnung in ETC (aktuell rund 2,048 ETC pro Block). Weil ein einzelnes Gerät nur sehr selten trifft, bündeln fast alle Miner ihre Leistung in einem Pool wie ViaBTC oder 2Miners. Mining bringt neue ETC in Umlauf und sichert das Netzwerk gegen Manipulation ab.
Ethereum-Classic-Mining basiert auf dem Algorithmus Etchash - einer speicherintensiven Rechenaufgabe, die aus dem ursprünglichen Ethash von Ethereum hervorgegangen ist. Etchash arbeitet mit der DAG (Directed Acyclic Graph), einem großen Datensatz, der laufend wächst und vollständig im Speicher des Geräts liegen muss.
Genau deshalb lässt sich ETC sowohl mit Grafikkarten als auch mit darauf spezialisierten ASICs wie dem Antminer E11 minen - GPUs brauchen dafür ausreichend Videospeicher (VRAM), um die wachsende DAG aufnehmen zu können. Andere Coins nutzen teils völlig andere Algorithmen (Bitcoin etwa SHA-256), weshalb deren Hardware für Ethereum Classic nicht taugt und umgekehrt.
Für Ethereum-Classic-Mining gibt es zwei Wege: Grafikkarten (GPUs) oder spezialisierte Etchash-ASIC-Miner. Das unterscheidet ETC von Coins wie Bitcoin, die ausschließlich mit ASICs minebar sind - historisch war ETC ein klassischer GPU-Coin, heute dominieren ASICs.
Für den ernsthaften Betrieb sind Etchash-ASICs erste Wahl, weil sie pro Watt ein Vielfaches der Rechenleistung einer Grafikkarte liefern. Referenzgerät ist der Antminer E11 von Bitmain mit rund 9-9,5 GH/s bei etwa 2,4 kW; daneben gibt es die ältere Generation Antminer E9 Pro (3,68 GH/s, ca. 2,2 kW). Grafikkarten sind günstiger im Einstieg, aber deutlich weniger effizient - welcher Weg sinnvoll ist, hängt von Strompreis, Budget und Stückzahl ab.
Ja, Ethereum Classic lässt sich im Gegensatz zu vielen anderen Coins weiterhin mit Grafikkarten minen - vorausgesetzt, die Karte hat genügend Videospeicher (VRAM) für die wachsende Etchash-DAG. Ältere Karten mit zu wenig Speicher fallen mit der Zeit aus dem Mining heraus, weil der Speicherbedarf des Algorithmus stetig steigt.
Nach dem Ethereum-Merge 2022 wanderte viel GPU-Leistung zu ETC, doch wirtschaftlich ist GPU-Mining hier inzwischen deutlich weniger effizient als ein Etchash-ASIC wie der Antminer E11. Bei normalem Haushaltsstrom ist der Ertrag pro Grafikkarte gering. GPU-Mining eignet sich daher eher zum Einstieg oder für ohnehin vorhandene Hardware als für den wirtschaftlich optimierten Dauerbetrieb.
Für den wirtschaftlich orientierten Dauerbetrieb ist bei Ethereum Classic ein Etchash-ASIC in der Regel die bessere Wahl, weil er pro eingesetztem Watt ein Vielfaches der Rechenleistung einer Grafikkarte liefert. Ein Antminer E11 schafft rund 9-9,5 GH/s bei etwa 2,4 kW - dafür bräuchte man eine ganze Wand voller GPUs mit weit höherem Stromverbrauch.
Grafikkarten lohnen sich eher, wenn die Hardware ohnehin vorhanden ist, der Strom sehr günstig ist oder Flexibilität gefragt ist - etwa der spätere Wechsel auf einen anderen GPU-minebaren Coin, was bei einem fest auf Etchash verdrahteten ASIC nicht geht. Wer dauerhaft und in Stückzahl auf Ethereum Classic setzt, fährt mit ASICs meist effizienter.
Das hängt davon ab, ob Sie per ASIC oder per Grafikkarte minen. Auf einem Etchash-ASIC wie dem Antminer E11 brauchen Sie keine eigene Software - Sie rufen das Web-Interface des Geräts auf, hinterlegen einen ETC-Pool wie ViaBTC oder 2Miners samt Ihrer Ethereum-Classic-Wallet-Adresse, und der E11 läuft los.
Beim GPU-Mining ist dagegen echte Software auf dem Rechner Pflicht: Etchash-fähige Miner wie lolMiner oder GMiner übernehmen das Hashing und die Pool-Anbindung. Für Park-Betrieb mit vielen E11 gibt es zusätzlich Verwaltungssoftware zur zentralen Überwachung; ein einzelnes Gerät kommt ohne aus.
Kaufen lassen sich spezialisierte Etchash-ASICs - im Industriebereich vor allem die Antminer-E-Serie von Bitmain: der Antminer E11 (rund 9-9,5 GH/s, ca. 2,4 kW) als aktuelles Referenzgerät und die ältere Generation Antminer E9 Pro (3,68 GH/s, ca. 2,2 kW). Daneben lässt sich Ethereum Classic mit leistungsfähigen Grafikkarten minen. Die jeweils aktuell verfügbaren Modelle finden Sie oben auf dieser Seite.
Bei Cryptohall24 bestellen Sie die passenden ETC-Miner direkt - neu oder als geprüftes Gebrauchtgerät. Welches Gerät zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie zu Hause minen oder hosten lassen möchten und wie hoch Ihr Budget ist; dabei beraten wir Sie gern.
Bei Ethereum Classic trennt vor allem die Gerätegeneration die Preisklassen: Ein älterer Antminer E9 Pro (3,68 GH/s) liegt im unteren Bereich, während das aktuelle Industrie-Modell Antminer E11 mit rund 9 bis 9,5 GH/s im oberen vierstelligen Eurobereich angesiedelt ist. Ausschlaggebend sind Hashrate und Effizienz in J/MH.
Da ETC nach dem Merge der einzige große Ethash-Coin für ASICs blieb, lohnt der Blick auf das Verhältnis aus Anschaffung, Stromkosten und ETC-Ertrag besonders. Alle geführten Modelle mit tagesaktuellem Preis sehen Sie oben auf dieser Seite.
Den Unterschied macht bei Ethereum Classic die Generation: Der Antminer E9 Pro liefert auch gebraucht seine 3,68 GH/s auf Etchash, arbeitet aber mit höherem J/MH-Wert als der neuere Antminer E11. Genau dieser Effizienz-Sprung bestimmt, ob das günstigere Altgerät vorne liegt. Geprüfte Gebrauchtgeräte für Etchash führt Cryptohall24 neben Neuware.
Ein gebrauchter E9 Pro spielt seinen niedrigeren Kaufpreis vor allem bei günstigem Strom aus; steigt der Strompreis, holt der effizientere E11 das über den geringeren Verbrauch wieder rein. Welche Rechnung für Sie aufgeht, hängt an Preisabstand, J/MH-Effizienz und Strompreis - melden Sie sich, wir vergleichen die Ethereum-Classic-Miner mit Ihnen.
Ethereum Classic minen bedeutet, mit einem Etchash-Miner selbst ETC zu erzeugen und laufend Block-Belohnungen zu sammeln - ETC blieb nach dem Wechsel von Ethereum zu Proof-of-Stake einer der wenigen großen, weiterhin minebaren Coins. Wer dagegen einfach nur ETC besitzen möchte, kauft sie zum aktuellen Kurs an einer Krypto-Börse wie Bitget oder Binance.
Der Kauf ist sofort wirksam und hängt allein vom Einstiegskurs ab. Das Mining ist eine laufende Tätigkeit, deren Ertrag von Strompreis, ETC-Kurs und Difficulty abhängt - wobei der Zustrom ehemaliger Ethereum-Miner die Etchash-Difficulty spürbar prägt. Cryptohall24 verkauft die passende Hardware und bietet Hosting; den ETC-Handel selbst übernehmen die Börsen.
Ein Home-Miner für Ethereum Classic ist ein Gerät, das eher für den Betrieb zu Hause ausgelegt ist - leiser und sparsamer als die großen Industrie-ASICs der Antminer-E-Serie. Bei ETC fällt diese Kategorie vor allem auf das GPU-Mining oder einzelne kompaktere Etchash-Geräte, da die Antminer E11/E9 Pro mit rund 75 dB klar Industriegeräte sind.
Solche Heim-Lösungen liefern weniger Rechenleistung als ein Antminer E11 (9-9,5 GH/s), sind dafür aber alltagstauglicher. Sie eignen sich für Einsteiger, die Ethereum-Classic-Mining selbst ausprobieren oder in kleinem Rahmen betreiben möchten - wer ernsthaft und in Stückzahl mint, kommt dagegen an einem Industrie-ASIC kaum vorbei.
Für Ethereum-Classic-Miner stehen zwei Kühlwege zur Wahl: Luftkühlung als Normalfall und Hydro-Kühlung für dichte Aufstellungen. Beide schürfen ETC über Etchash mit identischer Effizienz; der Unterschied liegt in Lautstärke und Infrastruktur.
Der Antminer E11 als typisches Etchash-Gerät ist luftgekühlt und wirft seine Abwärme über vier kräftige Lüfter aus - der Standard für Einzelaufstellungen. Ein Hydro-Miner führt die Wärme über einen geschlossenen Wasserkreislauf ab, arbeitet dadurch leiser und packt bei gleicher Baugröße mehr Hashrate auf engen Raum. Dafür braucht er Pumpen, Verrohrung und einen Rückkühler - lohnt sich also erst, wenn viele Einheiten dicht nebeneinander stehen, wie in einem ETC-Mining-Setup mit mehreren Geräten.
Ein Ethereum-Classic-Miner ist laut - ein luftgekühlter Industrie-ASIC wie der Antminer E11 erreicht im Betrieb rund 75 dB, etwa das Niveau eines laufenden Staubsaugers, weil seine vier Lüfter die Abwärme von rund 2,4 kW im Dauerbetrieb abführen müssen. Ein gewöhnlicher Wohnraum eignet sich dafür kaum.
Leiser wird es nur mit sparsameren Alternativen wie einem GPU-Setup mit gedrosselten Lüftern - das geht jedoch zulasten der Wirtschaftlichkeit. Wer den Lärm vollständig vermeiden möchte, stellt das Gerät an einen ruhigen Ort wie Keller oder Garage oder lässt es in einem Rechenzentrum hosten, wo die Lautstärke keine Rolle spielt.
Für Ethereum-Classic-Mining brauchen Sie eine ETC-Wallet als Auszahlungsadresse - der Pool schickt die geschürften ETC direkt an die Adresse, die Sie dort hinterlegen. ETC verwendet exakt das Ethereum-Adressformat (0x...), weshalb viele ETH-Wallets Ethereum Classic gleich mitbedienen.
Achten Sie nur darauf, in der Wallet tatsächlich das Ethereum-Classic-Netzwerk auszuwählen - sonst verwechseln Sie die Kette mit Ethereum. Der private Schlüssel zur Wallet sollte ausschließlich Ihnen bekannt sein. Für größere ETC-Bestände lohnt eine Hardware-Wallet wie Ledger, die Ethereum Classic unterstützt und die Schlüssel offline besonders sicher hält.
Ethereum Classic hat eine breite Pool-Landschaft, weil der Coin nach dem Ethereum-Merge viele frühere ETH-Miner aufgenommen hat - verbreitet sind ViaBTC, 2Miners, F2Pool, K1Pool und NiceHash. Sie trennen sich vor allem über Gebühr, Auszahlungsmodell und Mindestauszahlung voneinander.
Mit ViaBTC und NiceHash bestehen direkte Kooperationen - eine Anmeldung über unsere Links bringt vergünstigte Pool-Gebühren. Da Gebühren und Hashrate-Verteilung bei ETC laufend in Bewegung sind, prüfen Sie die Konditionen am besten direkt beim Pool, bevor Sie Ihren ASIC darauf zeigen lassen.
Einen pauschalen Testsieger gibt es bei Ethereum Classic nicht - welcher ETC-Pool für Sie der richtige ist, ergibt sich aus Gebühr, Auszahlungsmodell, Mindestauszahlung und Pool-Größe. Je kleiner Ihre Hashrate, desto eher lohnt ein großer Pool, weil er die Auszahlungsschwankungen ausgleicht.
Gut für den Einstieg sind ViaBTC und NiceHash, mit denen wir kooperieren und über deren Links Sie vergünstigte Gebühren erhalten. Stellen Sie Ihre Favoriten anhand der vier Kriterien gegenüber und prüfen Sie die Gebühren tagesaktuell, da sich die Konditionen laufend bewegen.
Solo-Mining bei Ethereum Classic ist möglich, aber seit dem Ethereum-Merge 2022 deutlich härter geworden: Die vom abgeschalteten ETH-Mining zugewanderte Rechenleistung hat die ETC-Netzwerk-Hashrate massiv nach oben getrieben.
Gegen diese gebündelte Konkurrenz steht Ihr einzelner Antminer E11 allein - bei einem Blockfund bekämen Sie zwar die volle Belohnung von rund 2,048 ETC, doch die Treffer sind so selten, dass lange ertraglose Phasen die Regel sind. Deshalb minen praktisch alle ETC-Miner über einen Pool wie ViaBTC oder 2Miners und erhalten dort regelmäßige Auszahlungen statt zu warten. Solo wird erst bei sehr großer eigener Hashrate eine ernsthafte Option.
Rund 2,4 kW: So viel zieht der aktuelle Etchash-ASIC Antminer E11 dauerhaft, was im 24/7-Dauerbetrieb etwa 21.000 kWh im Jahr ergibt - ein GPU-Setup kommt je nach Kartenzahl ähnlich hoch oder darüber. Strom ist damit der mit Abstand größte laufende Kostenfaktor beim Ethereum-Classic-Mining.
Wie hoch der Verbrauch genau ausfällt, entscheidet die Effizienz in J/MH: Der E11 ist mit rund 0,26 J/MH deutlich sparsamer als der ältere E9 Pro mit etwa 0,6 J/MH. Der Strompreis ist deshalb der wichtigste Wirtschaftlichkeitshebel - bei Haushaltsstrom um 30 ct/kWh wird der Dauerbetrieb teuer, weshalb häufig an Standorten mit günstiger Energie gemint wird.
Nein, Ethereum Classic hat kein Halving im Bitcoin-Sinn, sondern ein eigenes Modell zur Verknappung namens "5M20": Etwa alle fünf Millionen Blöcke sinkt die Mining-Belohnung um 20 Prozent. Dieser Mechanismus reduziert die ausgeschüttete ETC-Menge in regelmäßigen Stufen, statt sie wie bei Bitcoin auf einen Schlag zu halbieren.
Für Ethereum-Classic-Miner bedeutet das einen schrittweisen Rückgang der ETC-Belohnung pro Block über die Zeit - aktuell liegt sie bei rund 2,048 ETC. Wie bei anderen Proof-of-Work-Coins gilt: Je weiter die Emission sinkt, desto wichtiger werden die Effizienz der Hardware und ein günstiger Strompreis.
Anders als beim ursprünglichen Ethereum ist die Gesamtmenge von Ethereum Classic gedeckelt: Die Obergrenze liegt bei rund 210,7 Millionen ETC. Diese feste Begrenzung wurde mit dem 5M20-Emissionsmodell bewusst eingeführt, um ETC zu einer knappen, an Bitcoin angelehnten Währung zu machen.
Neue ETC entstehen ausschließlich über das Mining, und die ausgeschüttete Menge sinkt durch die stufenweise Emissionsreduktion (minus 20 Prozent alle fünf Millionen Blöcke) über die Jahre. Damit wird Ethereum Classic mit der Zeit zunehmend knapper - ein Unterschied zum ungedeckelten ETH.
Die Sicherheit eines Proof-of-Work-Netzwerks hängt von seiner gesamten Rechenleistung ab: Je mehr Etchash-Hashrate hinter Ethereum Classic steht, desto aufwendiger und teurer wäre ein Angriff. ETC hatte um 2019/2020 Phasen mit geringerer Rechenleistung, in denen es zu mehreren 51-Prozent-Angriffen kam.
Seit dem Ethereum-Merge 2022 hat sich viel ehemalige Ethereum-Mining-Leistung auf Ethereum Classic verlagert. Dadurch ist die Netzwerk-Hashrate deutlich gestiegen, was die Sicherheit gegenüber den früheren Jahren erheblich verbessert hat - ein Angriff ist heute ungleich kostspieliger als zu den Zeiten der bekannten Vorfälle.
Ob sich Ethereum-Classic-Mining 2026 lohnt, hängt vor allem vom ETC-Kurs, der Netzwerk-Difficulty und Ihrem Strompreis ab. ETC ist technisch voll minebar und seit dem Ethereum-Merge eines der größten verbliebenen Proof-of-Work-Netzwerke, doch die zugewanderte Hashrate hat die Margen enger gemacht.
Mit günstigem Strom und einem effizienten Gerät wie dem Antminer E11 (rund 0,26 J/MH) lässt sich unter passenden Bedingungen profitabel minen; bei teurem Haushaltsstrom kippt die Rechnung schnell ins Minus, und ein älterer E9 Pro oder ein GPU-Setup rechnet sich noch seltener. Am verlässlichsten rechnen Sie Ihr Szenario vorab mit einem aktuellen Mining-Rechner wie AsicMinerValue durch.
Ethereum Classic läuft über Etchash, und der Antminer E11 wird in MH/s gemessen - Ihr Ertrag ist die ETC-Menge, die der E11 relativ zur Netzwerk-Difficulty findet, mal Kurs, minus Stromkosten und Pool-Gebühr. Weil ETC-Kurs und Difficulty täglich schwanken, ist keine Pauschalzahl seriös.
Entscheidend ist die Differenz zwischen Mining-Ertrag und Stromkosten: Derselbe E11 schreibt bei günstigem Strom schwarze Zahlen und bei teurem Strom rote. Was bei Ihrem Strompreis netto übrig bleibt, schätzen Sie mit einem Mining-Rechner für den E11, der Hashrate, Stromkosten und den aktuellen ETC-Kurs einbezieht.
Seit dem Ethereum-Merge ist die ETC-Netzwerk-Hashrate spürbar gewachsen, weil viele frühere Ethereum-Miner auf Etchash umgestiegen sind - das drückt direkt, wie viele ETC ein einzelnes Gerät pro Tag erreicht. Maßgeblich bleibt das Verhältnis Ihrer Hashrate zur Netzwerk-Difficulty plus Pool-Anteil; ein Antminer E11 liefert rund 9-9,5 GH/s.
Mit schwankendem ETC-Kurs gibt es daher keine feste Tagesmenge. Den erwarteten Bruttoertrag bei Ihrer Hardware liefert ein aktueller Mining-Rechner; nach Abzug der Stromkosten bleibt Ihr Nettoertrag.
Seit dem Ethereum-Merge ist Ethereum Classic einer der wenigen verbliebenen GPU-/ASIC-Coins auf dem Etchash-Algorithmus - entsprechend dicht ist das Netzwerk und entsprechend wichtig die Vorab-Rechnung. In einen Mining-Rechner geben Sie Hashrate und Verbrauch ein, beim Antminer E11 etwa 9-9,5 GH/s und rund 2,4 kW, dazu Ihren Strompreis; daraus ergibt sich mit aktuellem ETC-Kurs und Difficulty der geschätzte Tages- oder Monatsertrag.
Die gängigen Etchash-Modelle zeigt AsicMinerValue mit tagesaktueller Rentabilität. Kurs und Difficulty ändern sich laufend, das Ergebnis bleibt eine Momentaufnahme - kurz vor dem Kauf neu durchrechnen.
Ethereum-Classic-Mining zu Hause lohnt sich vor allem dann, wenn der Strom günstig ist. Der Etchash-ASIC Antminer E11 zieht rund 2,4 kW, und bei Haushaltsstrom um 30 ct/kWh bleibt vom Ertrag meist zu wenig übrig - mit einem günstigen Tarif oder eigenem Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage wird der Heimbetrieb dagegen interessant.
Zu bedenken sind außerdem Lärm und Abwärme: Der E11 ist ein lautes Industriegerät und gehört in Keller oder Garage statt ins Wohnzimmer. Wer hohe Stückzahlen betreiben oder die Wirtschaftlichkeit maximieren will, fährt mit Hosting im Rechenzentrum in der Regel besser.
Mit rund 2,4 kW Leistungsaufnahme liegt ein Antminer E11 zwischen Heim- und Schwergewichts-Gerät - und weil ein Ethereum-Classic-Miner diese Energie nahezu komplett in Wärme umsetzt, kann man damit heizen und gleichzeitig ETC über Etchash schürfen.
Leise ist das Gerät dabei nicht: Die Etchash-Industrie-ASICs erreichen rund 75 dB, weshalb Keller, Garage oder Werkstatt die sinnvollen Aufstellorte sind. Wirtschaftlich trägt sich die Heiznutzung vor allem mit günstigem Netzstrom oder eigenem Solarstrom - dann heizt die eingesetzte Energie nicht nur, sondern die ETC-Erträge gleichen einen Teil der Stromkosten aus.
Die Geschichte der ETC-Difficulty ist eng mit dem Ethereum-Merge 2022 verbunden: Als Ethereum auf Proof of Stake umstellte, wanderte ein großer Teil der freigewordenen Mining-Leistung zu Ethereum Classic ab und ließ die Difficulty sprunghaft ansteigen.
Sie misst, wie schwer es ist, im Etchash-Netzwerk einen gültigen Block zu finden, und wird laufend an die gesamte Rechenleistung angepasst, damit die Blockzeit bei rund 13 Sekunden bleibt. Mehr Hashrate hebt die Difficulty, weniger Hashrate senkt sie.
Konkret bedeutet eine höhere Difficulty: weniger ETC pro Tag und Gerät. Wie viel ein Antminer E11 unter dem aktuellen Stand und Ihrem Strompreis erwirtschaftet, prüfen Sie am besten tagesaktuell mit einem Mining-Rechner.
Beim Ethereum-Classic-Mining übernimmt Cryptohall24 das Hosting Ihres Etchash-ASICs - typischerweise des Antminer E11 - in den eigenen Rechenzentren: Sie kaufen das Gerät, wir kümmern uns um Stellplatz, Stromversorgung und laufenden Betrieb, das Eigentum bleibt bei Ihnen.
Der Reiz liegt genau dort, wo der Heimbetrieb scheitert: Ein E11 produziert rund 75 dB Lärm und spürbare Abwärme und schlägt bei Haushaltsstrompreisen schnell die Wirtschaftlichkeit. An einem Industriestandort mit kalkulierbarem kWh-Preis wird die ETC-Rechnung dagegen planbar. Worauf bei der Hoster-Wahl zu achten ist, fasst unser Mining-Hosting-Guide zusammen.
Der Antminer E11 ist das Gerät der Wahl: Mit rund 9 bis 9,5 GH/s bei etwa 2,4 kW ist dieser Etchash-Industrie-ASIC von Bitmain die Maschine, die das ETC-Mining derzeit prägt - und genau solche dauerlauffähige Industrie-Hardware nimmt Cryptohall24 ins Hosting.
Nicht ins Rechenzentrum kommen dagegen GPU-Rigs und sehr sparsame Home-Geräte; sie sind auf den Eigenbetrieb ausgelegt, und die verkaufen und erklären wir gern, statt sie zu hosten. Falls Sie ein anderes Ethereum-Classic-Gerät betreiben, prüfen wir die Eignung gern im Einzelfall mit Ihnen.
Seit Ethereum auf Proof of Stake umgestiegen ist, hat Ethereum Classic als verbliebene PoW-Chain für ASIC-Miner wieder an Gewicht gewonnen - rechtlich ist das Schürfen in Deutschland zulässig. Steuerlich heißt das: Wer ETC regelmäßig und mit Gewinnabsicht über den E11 mint, führt ein Gewerbe und versteuert die Erträge entsprechend.
Die laufenden Posten - Energie, Hosting und die Geräte - lassen sich dabei als Aufwand abziehen. Ob das Schürfen rechtlich erlaubt ist, regelt jedes Land selbst, und die genaue steuerliche Einordnung Ihres Falls übernimmt ein Steuerberater. Diese Ausführungen sind allgemeiner Art und keine Steuerberatung.
Ethereum-Classic-Mining läuft über Etchash, weshalb ein Ethereum-Classic-Miner nur Etchash-Coins schürfen kann - vor allem Ethereum Classic selbst und das eng verwandte ETHW (EthereumPoW).
Beim GPU-Mining bleibt man flexibel, weil sich eine Grafikkarte je nach Videospeicher auf verschiedene GPU-Algorithmen umstellen lässt. Ein Etchash-ASIC wie der Antminer E11 kann das nicht: Er ist fest auf diese eine Aufgabe verdrahtet und schürft daher kein Bitcoin (SHA-256) und kein Litecoin (Scrypt). Für andere Algorithmen braucht es passende Geräte, zu finden in der ASIC-Miner-Kategorie.