
Ja, Zcash (ZEC) kann gemint werden und ist einer der bekanntesten aktiv geschürften Privacy-Coins - geschürft wird über den Algorithmus Equihash (Variante 200,9) mit spezialisierten ASIC-Minern der Antminer-Z-Serie, die rund um die Uhr Rechenleistung bereitstellen und im Gegenzug neue ZEC als Block-Belohnung erhalten.
Zcash ist 2026 ein klassischer Proof-of-Work-Coin geblieben und an Bitcoin angelehnt: feste Obergrenze von 21 Millionen Coins und Halving alle rund vier Jahre. Wie das Mining im Detail abläuft, welche Hardware nötig ist und worauf es bei Pool und Wallet ankommt, klären die folgenden Fragen sowie unsere Zcash-Miner-Übersicht.
Zcash (ZEC) ist eine 2016 gestartete Proof-of-Work-Kryptowährung, die für ihre Privatsphäre-Funktionen bekannt ist: Über das kryptografische Verfahren zk-SNARKs lassen sich Transaktionen abgeschirmt durchführen, sodass Sender, Empfänger und Betrag verborgen bleiben. Wie Bitcoin ist die Gesamtmenge auf 21 Millionen Coins begrenzt.
Für Miner ist relevant, dass Zcash über den Algorithmus Equihash 200,9 mit spezialisierten ASICs der Antminer-Z-Serie geschürft wird. Die Privatsphäre-Funktion betrifft nur die Transaktionen, nicht das Mining selbst - der Block wird unabhängig davon erzeugt, ob eine Zahlung transparent oder abgeschirmt ist. Was hinter Privacy-Coins steckt, ordnen wir in unserer Zcash-Miner-Kategorie ein.
Zcash setzt auf Equihash 200,9 - einen Algorithmus, der weniger auf rohe Rechengeschwindigkeit als auf Arbeitsspeicher ausgelegt ist. Equihash-ASICs wie der Antminer Z15 durchsuchen damit fortlaufend einen großen Lösungsraum, um gültige Blöcke zu finden.
Im Kern bleibt es Proof of Work wie bei Bitcoin: Wer einen gültigen Block erzeugt, erhält die Block-Belohnung in ZEC (seit dem Halving im November 2024 rund 1,5625 ZEC pro Block). Weil ein einzelnes Gerät allein nur sehr selten trifft, bündeln fast alle Miner ihre Leistung in einem Pool wie ViaBTC oder F2Pool. Mining bringt neue ZEC in Umlauf und sichert das Netzwerk gegen Manipulation ab.
Zcash-Mining basiert auf dem Algorithmus Equihash, konkret der Variante Equihash 200,9 - eine speicherorientierte Rechenaufgabe, auf die jeder Zcash-ASIC fest verdrahtet ist.
Equihash war ursprünglich so gedacht, dass Mining mit Grafikkarten breit zugänglich bleibt; inzwischen wird der Algorithmus von spezialisierten ASIC-Minern der Antminer-Z-Serie dominiert. Andere Coins nutzen teils völlig andere Algorithmen (Bitcoin etwa SHA-256), weshalb deren Hardware für Zcash nicht taugt und umgekehrt. Wer ZEC minen will, braucht gezielt Equihash-Hardware.
Für Zcash-Mining braucht man Equihash-ASIC-Miner - Geräte, deren Chips ausschließlich für Equihash 200,9 gebaut sind und dadurch ein Vielfaches der Rechenleistung pro Watt gegenüber Grafikkarten liefern. Referenzgeräte sind der Antminer Z15 und der leistungsstärkere Antminer Z15 Pro von Bitmain, beide mit rund 1,5 kW; andere Hersteller spielen bei Equihash heute kaum eine Rolle.
ASIC steht für anwendungsspezifischer Schaltkreis: Ein solches Gerät beherrscht nur Equihash, dieses aber besonders sparsam. Genau das ist die Voraussetzung, um im Zcash-Netzwerk konkurrenzfähig zu bleiben. Die aktuell verfügbaren Modelle finden Sie in unserer Zcash-Miner-Kategorie.
Nein, Zcash (ZEC) mit Grafikkarte oder PC zu minen lohnt sich heute wirtschaftlich nicht mehr - in den Anfangsjahren war Equihash auf GPUs minebar, doch seit es spezialisierte Equihash-ASICs wie den Antminer Z15 gibt, sind Grafikkarten chancenlos.
Der Grund ist die Konkurrenz im Netzwerk: Ein moderner Equihash-ASIC ist um ein Vielfaches schneller und dabei deutlich sparsamer als selbst die leistungsfähigste GPU. Wer es dennoch mit einem PC versucht, zahlt am Ende mehr Strom, als an ZEC hereinkommt. Für Zcash plant man heute also mit einem ASIC, nicht mit GPU-Rigs.
Zcash gilt als Privacy-Coin, weil sich Transaktionen über zk-SNARKs abschirmen lassen: Bei einer abgeschirmten Zahlung bleiben Sender, Empfänger und Betrag verborgen, während transparente Zahlungen wie bei Bitcoin offen in der Blockchain stehen. Das ist die Besonderheit von Zcash gegenüber vielen anderen minebaren Coins.
Am Mining ändert das nichts: Der Block wird über Equihash 200,9 erzeugt, unabhängig davon, ob die enthaltenen Transaktionen transparent oder abgeschirmt sind. Wichtig für Miner ist nur, dass die Auszahlung der Block-Belohnung protokollbedingt über eine transparente Adresse läuft - dazu mehr in der Frage zur Auszahlungsadresse.
Eine separate Mining-Software ist beim Zcash-Mining mit einem Equihash-ASIC wie dem Antminer Z15 nicht erforderlich - die Steuerlogik sitzt fest in der Geräte-Firmware. Konfiguriert wird ausschließlich über das Web-Interface des Miners: Sie öffnen es im Browser, hinterlegen einen ZEC-Pool wie ViaBTC oder F2Pool sowie Ihre Zcash-Wallet-Adresse, und der Z15 beginnt zu hashen.
Historisch ließ sich Zcash auch per GPU und Software wie EWBF oder lolMiner minen; durch die Equihash-ASICs ist das wirtschaftlich überholt. Wer mehrere Z15 betreibt, kann optional eine Monitoring-Lösung darüberlegen - notwendig für den Start eines einzelnen Geräts ist sie nicht.
Kaufen lassen sich spezialisierte Equihash-ASICs - im Industriebereich vor allem die Antminer-Z-Serie von Bitmain, etwa der Antminer Z15 und der leistungsstärkere Antminer Z15 Pro (beide rund 1,5 kW). Andere Hersteller spielen bei Equihash heute kaum eine Rolle; die aktuell verfügbaren Modelle finden Sie oben auf dieser Seite.
Bei Cryptohall24 bestellen Sie die passenden Zcash-Miner direkt - neu oder als geprüftes Gebrauchtgerät. Welches Modell zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie zu Hause minen oder hosten lassen möchten und wie hoch Ihr Budget ist; dabei beraten wir Sie gern.
Für Zcash dreht sich fast alles um die Equihash-Familie des Antminer Z15: Gebrauchte Z15 der ersten Generation gibt es für einige hundert Euro, das aktuelle Top-Modell Antminer Z15 Pro liegt mehrere tausend Euro höher. Der Preis folgt der Hashrate in Sol/s und der Effizienz.
Da sich die Geräteauswahl bei Zcash auf wenige Equihash-ASICs verdichtet, lohnt der Vergleich von Anschaffung, rund 1,5 kW Stromaufnahme im Dauerbetrieb und erwartetem ZEC-Ertrag besonders direkt. Die tagesaktuellen Preise der einzelnen Modelle finden Sie oben auf dieser Seite.
Bei Zcash lohnt sich der Blick auf die Generation: Ein gebrauchter Antminer Z15 liefert weiter solide Equihash-Hashrate, doch der neuere Z15 Pro holt aus jedem Watt mehr heraus. Genau diese Effizienz-Differenz entscheidet, ob sich das günstigere Altgerät rechnet. Geprüfte Gebrauchtgeräte für Zcash gibt es bei Cryptohall24 ebenso wie Neuware.
Konkret heißt das: Ein gebrauchter Z15 punktet vor allem dort, wo der Strom günstig ist und der Kaufpreis deutlich unter dem Z15 Pro liegt. Bei hohen Strompreisen amortisiert sich oft eher das effizientere, teurere Gerät. Welche Variante in Ihrem Setup vorne liegt, rechnen wir Ihnen anhand der Zcash-Miner gern vor.
Zcash kaufen heißt, ZEC sofort zum aktuellen Kurs an einer Krypto-Börse wie Bitget oder Binance zu besitzen - sofern ZEC dort gehandelt wird. Zcash minen heißt, mit einem Equihash-ASIC wie dem Antminer Z15 selbst Coins zu erzeugen und laufend Block-Belohnungen zu sammeln.
Bei der Wirtschaftlichkeit spielt Zcash seine eigene Halbierungs-Mechanik eine Rolle: Die Block-Belohnung sinkt in mehrjährigen Schritten, was die je Z15 erzeugbare Menge mit der Zeit verringert. Ob sich das Schürfen lohnt, hängt damit von Strompreis, ZEC-Kurs und Difficulty ab - ein Mining-Rechner zeigt den aktuellen Stand. Cryptohall24 verkauft die Equihash-Hardware und bietet Hosting; den ZEC-Handel selbst übernehmen die Börsen.
Ein Home-Miner wäre ein leises, kompaktes Gerät für den Betrieb im Wohnraum - bei Zcash gibt es diese Kategorie aber nicht. Das Equihash-Mining wird ausschließlich von Industrie-ASICs der Antminer-Z-Serie (Z15, Z15 Pro) dominiert, die für Rechenzentren gebaut sind.
Diese Geräte sind für den Wohnraum zu laut und produzieren zu viel Abwärme, obwohl sie mit rund 1,5 kW vergleichsweise sparsam sind. Wer Zcash minen möchte, plant daher mit einem geeigneten Aufstellort wie Garage, Technikraum oder Rechenzentrum - oder lässt das Gerät hosten.
Zcash-Miner laufen ausschließlich mit Luftkühlung - eine Hydro-Variante gibt es für den Equihash-Algorithmus am Markt nicht. Die Antminer-Z-Serie (Z15, Z15 Pro) zieht ihre Abwärme über kräftige eingebaute Lüfter ab, mehr Kühltechnik braucht es bei diesen vergleichsweise kompakten Geräten nicht.
Entscheidend ist daher allein die Umgebung: ausreichend Frischluft, ein freier Abluftweg und ein Aufstellort, an dem die warme Luft abziehen kann. Wer den Lüfterlärm im Wohnumfeld vermeiden will, lässt seinen Z15 eher in einem Rechenzentrum hosten, statt nach einer anderen Kühlart zu suchen.
Ein Zcash-ASIC der Antminer-Z-Serie ist für den Wohnraum zu laut - er erreicht im Betrieb das Niveau eines durchgehend laufenden Staubsaugers, weil seine Lüfter die Abwärme der rund 1,5 kW im Dauerbetrieb abführen müssen. In einer Wohnung ist das kaum erträglich.
Anders als bei manchen anderen Coins gibt es für Zcash keine leisen Heimgeräte - der Z15 und Z15 Pro sind klassische Industrie-Hardware, die in eine Garage, einen Technikraum oder ein Rechenzentrum gehört. Wer keinen geeigneten Raum hat, ist mit einem professionellen Hosting-Standort besser bedient, wo die Geräte gekühlt und ohne Lärmbelästigung im Wohnumfeld laufen.
Eine ZEC-Wallet ist Pflicht: Sie liefert die Empfangsadresse, die Sie im Pool hinterlegen, und genau dorthin fließen die geschürften Zcash automatisch. Ohne diese Adresse hat der Pool kein Ziel für die Block-Belohnungen.
Bei Zcash gibt es zwei Adresstypen - transparente t-Adressen (beginnen mit "t") und abgeschirmte z-Adressen mit Privacy-Schutz. Pool-Auszahlungen laufen protokollbedingt zunächst auf eine transparente t-Adresse; in die geschützte z-Adresse können Sie die ZEC anschließend selbst verschieben. Den privaten Schlüssel zu dieser Wallet sollten nur Sie kennen. Wer größere Bestände hält, lagert die Schlüssel offline auf einer Hardware-Wallet wie Ledger, die Zcash unterstützt.
Zcash-Mining-Erträge werden an eine transparente Adresse ausgezahlt - eine sogenannte t-Adresse, die mit "t" beginnt. Das liegt am Protokoll: Auszahlungen aus Block-Belohnungen können bei Zcash nur an transparente Adressen gehen. Sie hinterlegen also bei Ihrem Mining-Pool eine ZEC-t-Adresse als Auszahlungsziel.
Zcash kennt daneben abgeschirmte z-Adressen (beginnen mit "z"), die über zk-SNARKs Sender, Empfänger und Betrag verbergen. Möchten Sie diese Privatsphäre-Funktion nutzen, verschieben Sie Ihre geminten ZEC anschließend selbst von der t-Adresse in eine z-Adresse ("shielden"). Die Wallet kontrollieren ausschließlich Sie - sichern Sie Ihre Seed-Phrase sorgfältig, da ein Verlust unwiederbringlich ist.
Zcash lässt sich in mehreren etablierten Equihash-Pools minen - die größten sind ViaBTC, F2Pool, 2Miners und AntPool. Die Gebühren liegen meist bei rund 1 bis 2 Prozent, abgerechnet wird je nach Pool über PPS oder PPLNS, mit unterschiedlichen Mindestauszahlungen.
Über ViaBTC läuft eine direkte Kooperation: Mit einer Anmeldung über unseren Link bekommen Sie dort vergünstigte Pool-Gebühren. Weil sich die exakten Konditionen und Hashrate-Anteile laufend verschieben, lohnt vor dem Festlegen ein tagesaktueller Blick auf die Gebührenseite des jeweiligen Pools.
Den einen besten Zcash-Pool gibt es nicht - sinnvoll ist, was zu Ihrer Hashrate (Sol/s) und Ihrem Ziel passt. Entscheidend sind vier Kriterien: die Gebührenhöhe, das Auszahlungsmodell (PPS bringt planbarere Erträge als PPLNS), die Mindestauszahlung und die Pool-Größe, denn bei kleiner Sol/s-Leistung glättet ein großer Pool Ihre Auszahlungen.
Für den Einstieg ist ViaBTC eine solide Wahl, mit dem wir kooperieren und über dessen Link Sie vergünstigte Gebühren bekommen. Messen Sie Ihre Kandidaten an genau diesen vier Punkten und holen Sie sich die Gebühren tagesaktuell beim Anbieter, statt einer pauschalen Rangliste zu folgen.
Ja, Solo-Mining ist bei Zcash erlaubt: Sie richten Ihren Antminer Z15 direkt auf einen eigenen Zcash-Node aus und kassieren bei einem gefundenen Block die volle Belohnung von rund 1,5625 ZEC, statt sie in einem Pool zu teilen.
Der Haken liegt in der Mathematik des Equihash-Netzwerks. Ein einzelner Z15 steuert nur einen winzigen Bruchteil zur Gesamt-Hashrate bei, sodass Wochen oder Monate ohne einen einzigen Treffer vergehen können - und dann eventuell mehrere kurz hintereinander. Wer planbare, gleichmäßige Auszahlungen will, schließt sich einem Pool wie ViaBTC oder F2Pool an; Solo lohnt sich erst, wenn Sie ganze Z15-Racks betreiben.
Mit rund 1,5 kW pro Gerät bleibt Zcash-Mining moderat: Der Equihash-ASIC Antminer Z15 Pro zieht etwa diese 1,5 kW und kommt im Dauerbetrieb auf grob 13.000 kWh im Jahr - deutlich weniger als ein großer Bitcoin-ASIC, aber weil das Gerät 24/7 läuft, ist Strom trotzdem der mit Abstand größte laufende Kostenfaktor.
Über das Jahr summiert sich das erheblich, und der konkrete Wert hängt von Modell und Effizienz ab. Der Strompreis ist damit der wichtigste Wirtschaftlichkeitshebel: Bei Haushaltsstrom um 30 ct/kWh wird der Dauerbetrieb teuer, weshalb häufig an Standorten mit günstiger Energie gemint wird.
Beim Zcash-Mining entscheidet der Strompreis maßgeblich über die Rentabilität, weil ein Equihash-ASIC der Antminer-Z-Serie dauerhaft rund 1,5 kW zieht. Bei günstigem Industriestrom kann der Betrieb positive Tageserträge erzielen; bei deutschen Haushaltsstrompreisen um 30 ct/kWh wird er dagegen meist unwirtschaftlich.
Eine pauschale Schwelle gibt es nicht, da ZEC-Kurs und Difficulty schwanken. Am verlässlichsten ist es, vor dem Kauf das eigene Szenario mit einem aktuellen Mining-Rechner durchzurechnen - mit Ihrer Hardware, Ihrem Stromverbrauch und Ihrem kWh-Preis - und Kurs sowie Difficulty tagesaktuell zu prüfen.
Ja, Zcash hat wie Bitcoin ein Halving: In regelmäßigen Abständen halbiert sich die Belohnung pro Block. Beim letzten Halving im November 2024 ist die Belohnung auf 1,5625 ZEC pro Block gesunken, was die täglich neu ausgegebene Menge etwa halbiert hat.
Der Rhythmus liegt bei rund vier Jahren; das nächste Halving wird erst gegen Ende 2028 erwartet, 2026 steht also keines an. Für Zcash-Miner bedeutet jedes Halving, dass pro Block weniger neue ZEC ausgeschüttet werden - umso wichtiger werden dann die Effizienz der Hardware (etwa beim Z15 Pro) und ein günstiger Strompreis.
Die Gesamtmenge von Zcash ist wie bei Bitcoin auf 21 Millionen Coins begrenzt. Diese kommen über das Equihash-Proof-of-Work-Mining nach und nach in Umlauf, wobei jedes Halving das Ausgabetempo halbiert - seit November 2024 liegt die Block-Belohnung bei 1,5625 ZEC.
Von der Block-Belohnung gehen rund 80 Prozent an die Miner, der Rest fließt in den Entwicklungs- und Fonds-Anteil des Protokolls. Neue Zcash entstehen ausschließlich über das Mining - es gibt keine andere Quelle. Die feste Obergrenze macht ZEC zu einer knappen, an Bitcoin angelehnten Währung.
Zcash ist 2026 weiterhin ein Proof-of-Work-Coin und wird über Equihash 200,9 mit ASICs der Antminer-Z-Serie gemint. In der Zcash-Community wird allerdings seit Längerem ein möglicher Wechsel zu Proof of Stake diskutiert; das Thema ist Teil der laufenden Roadmap rund um die Netzwerk-Upgrades NU6.1/NU7. Ein fester Termin steht nicht fest.
Wichtig für Miner: Ein Umstieg auf Proof of Stake würde das ASIC-Mining von Zcash beenden, da dann nicht mehr über Rechenleistung, sondern über gestakte Coins validiert würde. Aktuell bleibt Zcash aber voll minebar. Wer heute in einen Zcash-Miner investiert, sollte die Roadmap und Governance-Abstimmungen tagesaktuell verfolgen und eine möglicherweise kürzere Restnutzungsdauer der Hardware in die Kalkulation einbeziehen.
Ob sich Zcash-Mining 2026 lohnt, hängt vor allem vom ZEC-Kurs, der Netzwerk-Difficulty und Ihrem Strompreis ab. Mit günstigem Strom und einem effizienten Equihash-Gerät wie dem Antminer Z15 Pro lässt sich unter passenden Bedingungen profitabel minen; bei teurem Haushaltsstrom kippt die Rechnung schnell ins Minus.
Eine Zcash-Besonderheit: Das Privatsphäre-Narrativ hat zuletzt an Aufmerksamkeit gewonnen, da regulatorischer Druck auf transparente Blockchains das Interesse an abgeschirmten Transaktionen erhöht - ein Stimmungsfaktor, keine Kursgarantie. Hinzu kommt die diskutierte mögliche Umstellung auf Proof of Stake, die die Nutzungsdauer der Hardware verkürzen könnte. Am verlässlichsten rechnen Sie Ihr Szenario vorab mit einem aktuellen Mining-Rechner durch und behalten die Roadmap im Blick.
Ihr Verdienst beim Zcash-Mining ist der ZEC-Ertrag des Antminer Z15 minus Stromkosten - und beide Seiten dieser Rechnung bewegen sich täglich, weil ZEC-Kurs, Equihash-Difficulty und Pool-Gebühr schwanken. Eine Pauschalzahl wäre irreführend.
Eine Zcash-Besonderheit sollten Sie einplanen: Es gibt eine Diskussion um einen möglichen Wechsel zu Proof-of-Stake, der die Restnutzungsdauer ASIC-basierter Hardware wie des Z15 begrenzen würde. Das verkürzt potenziell das Zeitfenster, in dem sich die Investition amortisiert. Rechnen Sie Ihren aktuellen Netto-Ertrag mit einem Mining-Rechner für den Z15 durch.
Den Tagesertrag in ZEC bestimmt, wie sich die Hashrate Ihres Geräts - beim Antminer Z15 Pro in Sol/s auf dem Equihash-Algorithmus gemessen - zur gesamten Netzwerk-Rechenleistung verhält und welcher Pool-Anteil daraus auf Sie entfällt. Eine feste Tagesmenge gibt es nicht.
Difficulty und ZEC-Kurs ändern sich permanent, deshalb schwankt der Ertrag von Tag zu Tag. Ein aktueller Mining-Rechner rechnet Ihre Sol/s-Hashrate in einen erwarteten ZEC-Bruttoertrag um; nach Abzug der Stromkosten erhalten Sie den Nettowert.
Wie viel Zcash ein Equihash-Gerät einbringt, schätzen Sie mit einem Mining-Rechner ab. Beim Antminer Z15 Pro etwa setzen Sie die Hashrate und rund 1,5 kW Verbrauch an, dazu Ihren Strompreis - daraus bildet das Tool mit aktuellem ZEC-Kurs und Netzwerk-Difficulty den geschätzten Tages- oder Monatsertrag.
Eine passende Quelle ist AsicMinerValue, das die Equihash-Modelle der Antminer-Z-Serie mit tagesaktueller Rentabilität führt. Weil sich Kurs und Difficulty laufend ändern, bleibt das Ergebnis eine Momentaufnahme - rechnen Sie Ihr Szenario kurz vor dem Kauf erneut durch.
Zcash-Mining zu Hause ist machbar, mit einem entscheidenden Haken: Für den Equihash-Algorithmus gibt es ausschließlich laute Industrie-ASICs wie den Antminer Z15 (rund 1,5 kW), keine leisen Heim-Varianten. Der Stromhunger ist mit 1,5 kW zwar moderater als bei vielen 3-kW-Geräten, der Geräuschpegel macht den Wohnzimmerbetrieb aber unattraktiv - Keller oder Garage sind Pflicht.
Ob es sich rechnet, hängt vor allem am Strompreis: Haushaltsstrom um 30 ct/kWh ist meist zu teuer, mit günstigem Tarif oder eigenem Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage sieht die Rechnung deutlich besser aus. Wer mehrere Z15 betreiben oder die Wirtschaftlichkeit ausreizen will, ist mit Hosting im Rechenzentrum in der Regel besser bedient.
Zwar lässt sich mit einem Zcash-Miner heizen, doch die Heizwirkung fällt moderat aus: Ein Antminer Z15 nimmt nur rund 1,5 kW auf und wandelt diese fast komplett in Wärme um, während er ZEC über den Equihash-Algorithmus schürft. Das reicht für einen Raum als Zusatzwärme, ersetzt aber keine vollwertige Heizung.
Die Equihash-ASICs der Z-Serie laufen laut, weshalb sich Keller, Garage oder Werkstatt als Aufstellort anbieten. Ob sich der Doppelnutzen Heizen plus Mining rechnet, entscheidet vor allem der Strompreis - mit günstigem Strom oder eigenem Solarstrom heizt die eingesetzte Energie nicht nur, sondern die ZEC-Erträge holen einen Teil der Kosten zurück.
Die Mining-Difficulty von Zcash gibt an, wie viel Rechenarbeit nötig ist, um im Equihash-Netzwerk einen gültigen Block zu finden. Die Hashrate wird hier in Sol/s (Solutions pro Sekunde) gemessen.
Zcash passt die Schwierigkeit nahezu von Block zu Block an, statt sie in großen Sprüngen festzuzurren - dadurch bleibt die Blockzeit auch bei schwankender Rechenleistung stabil. Wächst die gesamte Sol/s-Leistung, steigt die Difficulty entsprechend mit; zieht sich Hashrate zurück, sinkt sie.
Für den einzelnen Miner bedeutet eine höhere Difficulty einen geringeren Anteil an den Block-Belohnungen. Ob sich Zcash-Mining mit Ihrem Gerät rechnet, ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Difficulty, ZEC-Kurs und Strompreis.
Den Zcash-ASIC Antminer Z15 (Equihash, rund 1,5 kW) kann man theoretisch in jedem auf ASICs spezialisierten Rechenzentrum unterstellen, denn der eigentliche Hosting-Hebel - günstiger Industriestrom, ausgelegte Kühlung und 24/7-Anbindung - greift unabhängig vom Coin. Sie bleiben Eigentümer und minen ZEC weiter im Pool Ihrer Wahl.
Cryptohall24 ist allerdings auf leistungsstarke Industrie-ASICs von Bitmain und MicroBT spezialisiert; den eher sparsamen Z15 nehmen wir nur nach Einzelfallprüfung an, weil ein 1,5-kW-Gerät selten den Aufwand eines Rechenzentrumsplatzes rechtfertigt. Welche Standortfaktoren bei Equihash-Geräten wirklich zählen, erläutert unser Mining-Hosting-Guide.
Konkret nimmt Cryptohall24 Zcash-Geräte der Antminer-Z-Serie (Z15, Z15 Pro) nur nach Einzelfallprüfung an - mit rund 1,5 kW liegen diese Equihash-ASICs deutlich unter der Industrieklasse, auf die unser Hosting zugeschnitten ist (Bitmain- und MicroBT-/Whatsminer-Maschinen mit mehreren Kilowatt Dauerlast).
Ob Ihr konkretes Z15-Modell trotzdem einen Stellplatz bekommt, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen - melden Sie sich einfach mit der genauen Bezeichnung. Kompakte Geräte für daheim verkaufen und erklären wir gern, nehmen sie aber nur in Ausnahmefällen ins Rechenzentrum.
Entscheidend bei Zcash ist nicht nur Equihash, sondern die genaue Variante 200,9 - nur Coins mit exakt diesem Parametersatz lassen sich mit einem Zcash-Miner schürfen, und das ist nahezu ausschließlich Zcash selbst.
Ein Antminer Z15 kann Bitcoin (SHA-256) oder Litecoin (Scrypt) nicht abbauen, weil seine Chips fest auf Equihash 200,9 ausgelegt sind. Selbst Equihash-Coins mit anderen Parametern bleiben außen vor. Hardware für andere Algorithmen finden Sie in der ASIC-Miner-Kategorie.
Zcash ist ein Privacy-Coin - gerade deshalb kommt der sauberen Dokumentation steuerlich besonderes Gewicht zu: Notieren Sie geschürfte ZEC-Mengen, Zeitpunkte und Kurse lückenlos, weil die abgeschirmte Blockchain dem Finanzamt keine eigene Nachvollziehbarkeit bietet. An der Behandlung als solcher ändert die Privatsphäre nichts.
Erlaubt ist das Schürfen je nach Staat unterschiedlich; in Deutschland ist Zcash-Mining legal und wird bei laufendem Betrieb mit Gewinnabsicht gewerblich, sodass die ZEC-Erträge versteuert werden. Dagegen rechnen lässt sich der Aufwand für Strom, Hosting und den Z15; einen Überblick gibt unser Beitrag dazu, wie sich Steuern durch Krypto-Mining reduzieren lassen. Den Einzelfall beurteilt ein Steuerprofi - dies ist keine Steuerberatung.