
Ja, Radiant (RXD) kann gemint werden und ist ein reines Proof-of-Work-Projekt - allerdings ein kleiner Nischen-Coin, kein Mainstream-Wert wie Bitcoin. Geschürft wird über den Algorithmus SHA512/256d: Ein Gerät stellt rund um die Uhr Rechenleistung bereit, bestätigt Transaktionen, sichert das Netzwerk ab und erhält im Gegenzug neue RXD als Block-Belohnung.
Die Besonderheit von Radiant ist, dass für diesen exklusiven Algorithmus praktisch nur ein einziges Mining-Gerät am Markt existiert - der sparsame IceRiver RX0. Wie das Mining im Detail abläuft, welche Hardware und welcher Pool nötig sind und ob sich der Aufwand bei einem Nischen-Coin überhaupt lohnt, klären die folgenden Fragen ehrlich.
Radiant (RXD) ist eine 2022 gestartete Proof-of-Work-Layer-1-Blockchain, die das aus Bitcoin bekannte UTXO-Modell mit turing-vollständigen, programmierbaren Smart Contracts verbindet. Gemint wird über den eigenen Algorithmus SHA512/256d; der Start war bewusst fair - kein Pre-Mine, kein ICO, keine VC-Finanzierung, alle RXD wurden ausschließlich durch Mining erzeugt.
Für Miner ist zur Einordnung wichtig, dass Radiant heute ein kleiner und eher rückläufiger Coin ist. Technisch ist das Projekt mit seinen Induction Proofs interessant, wirtschaftlich aber eine Nische - das sollte man von Anfang an ehrlich mitdenken. Die passende Hardware dazu finden Sie in unserer Radiant-Miner-Übersicht.
Radiant-Mining basiert auf dem Algorithmus SHA512/256d, einer doppelt angewandten SHA-512/256-Hashfunktion. Dieser Algorithmus ist exklusiv für Radiant und wird von keiner anderen relevanten Kryptowährung genutzt - anders als etwa SHA-256, das Bitcoin und Bitcoin Cash teilen.
Das hat eine direkte Folge für die Hardware: Der einzige darauf gebaute ASIC, der IceRiver RX0, ist ein reiner Single-Coin-Miner, der nichts anderes als Radiant schürfen kann. Geräte für andere Algorithmen wie SHA-256 (Bitcoin) oder Scrypt (Litecoin) sind für SHA512/256d nicht geeignet und umgekehrt - wer RXD minen will, braucht gezielt diese Hardware.
Für das Radiant-Mining gibt es im Wesentlichen ein einziges Gerät: den IceRiver RX0, einen kompakten Home-Mini-Miner für den Algorithmus SHA512/256d mit sehr geringem Stromverbrauch von rund 100 Watt - etwa so viel wie eine Glühbirne und ein Bruchteil dessen, was ein Industrie-ASIC mit 3 bis 8 Kilowatt zieht. Andere RXD-fähige Hardware existiert am Markt praktisch nicht.
GPU- und CPU-Mining von Radiant lohnt sich seit der Verfügbarkeit dieses ASICs nicht mehr, da das spezialisierte Gerät die Effizienz klar dominiert. Wer Radiant minen möchte, kommt damit an diesem einen Modell nicht vorbei; eine Übersicht führen wir in der Radiant-Miner-Kategorie.
Radiant teilt mit Bitcoin das Proof-of-Work- und UTXO-Grundprinzip, setzt aber bewusst anders an. Der wichtigste Unterschied für Miner ist der Algorithmus: Radiant nutzt SHA512/256d, während Bitcoin auf SHA-256 läuft - dadurch ist der IceRiver RX0 nicht mit Bitcoin-Minern wie dem Antminer S21 kompatibel.
Funktional geht Radiant über Bitcoin hinaus: Es bringt programmierbare Smart Contracts und native On-Chain-Token direkt ins UTXO-Modell, während Bitcoin bewusst auf ein schlankeres System setzt. Auch Blockzeit (rund 5 Minuten), Maximalmenge (21 Milliarden RXD) und Belohnungskurve unterscheiden sich deutlich. Wirtschaftlich ist Bitcoin jedoch ein Mainstream-Wert, Radiant ein kleiner Nischen-Coin.
Technisch ist Radiant eine UTXO-basierte Layer-1-Blockchain, die das aus Bitcoin bekannte UTXO-Modell um turing-vollständige Smart Contracts erweitert. Der Kern dafür sind sogenannte Induction Proofs (induktive Beweise), die direkt im SHA512/256d-gesicherten Skript-System arbeiten.
Diese lösen das in UTXO-Ketten bekannte "Back-to-Genesis"-Problem: Outputs können über Transaktionen hinweg auf andere Outputs verweisen, sodass sich Vertragszustand und Token direkt on-chain nachverfolgen lassen - ohne separate Indexer. So vereint Radiant die Skalierbarkeit des UTXO-Ansatzes mit Smart-Contract-Fähigkeiten, die sonst eher account-basierten Ketten wie Ethereum vorbehalten sind. Am eigentlichen Mining mit dem IceRiver RX0 ändert das nichts - es ist ein Merkmal des Protokolls, nicht des Hashings.
Radiant startete am 20. Juni 2022 mit dem Genesis-Block als reines Proof-of-Work-Projekt auf dem Algorithmus SHA512/256d. Bemerkenswert ist der faire Start: kein Pre-Mine, kein ICO, keine VC-Finanzierung und keine vorab zugeteilten Coins - alle RXD wurden ab Block 0 ausschließlich durch Mining erzeugt.
Die Maximalmenge liegt bei 21 Milliarden RXD, die Blockzeit bei rund 5 Minuten. Die Blockbelohnung halbiert sich alle zwei Jahre; das erste Halving fand am 19. April 2024 statt. Radiant war damit von Beginn an als dezentrales, ohne Vorfinanzierung gestartetes Netzwerk konzipiert - ein Profil, das es von vielen jüngeren Coins mit Investoren-Allokationen abhebt.
Ja, Radiant hat ein Halving: Die Belohnung pro Block halbiert sich etwa alle zwei Jahre. Das erste Halving fand am 19. April 2024 statt und senkte die je Block ausgeschüttete RXD-Menge entsprechend; der Zyklus ist damit kürzer als bei Bitcoin, wo sich die Belohnung nur alle rund vier Jahre halbiert.
Für Miner bedeutet ein Halving, dass pro gefundenem Block weniger neue RXD entstehen. Gerade bei einem kleinen Coin verschärft das die Wirtschaftlichkeitsfrage: Je weiter die Emission sinkt, desto stärker müssen ein niedriger Strompreis und ein tragfähiger RXD-Kurs den Ertrag tragen, damit der Dauerbetrieb des IceRiver RX0 sich noch rechnet.
Radiant minen Sie über einen Pool, der den Algorithmus SHA512/256d unterstützt - dort bündeln viele Miner ihre Rechenleistung und teilen die Blockbelohnungen anteilig, sodass Sie regelmäßige kleine Auszahlungen erhalten statt lange auf einen eigenen Block zu warten. Etablierte Anlaufstellen für RXD sind K1Pool, WoolyPooly und Kryptex.
Da Radiant ein Nischen-Algorithmus ist, unterstützen ihn nur wenige spezialisierte Pools - die großen Multi-Coin-Pools für Bitcoin oder Litecoin sind dafür nicht geeignet. Gebühren und Auszahlungsmodelle (etwa PPLNS oder PPS+) unterscheiden sich und ändern sich laufend, weshalb sich vor der Wahl ein aktueller Vergleich direkt beim jeweiligen Pool lohnt.
Als gängige Wallet für Radiant dient die Electron-Radiant-Wallet, in der Sie Ihre RXD-Adresse erzeugen. Diese Empfangsadresse hinterlegen Sie im Mining-Pool, damit die geschürften Coins das richtige Ziel finden.
Eine Wallet ist Ihr persönliches Konto mit einem privaten Schlüssel, den ausschließlich Sie kennen sollten - bewahren Sie ihn sicher auf, denn die Coins gehören allein Ihnen. Verbreitete Hardware-Wallets wie Ledger unterstützen Radiant aufgrund seiner Nischenstellung in der Regel nicht, weshalb die spezielle Radiant-Wallet hier der übliche Weg ist.
Radiant (RXD) ist ein kleiner Coin und wird nur an wenigen Börsen geführt - der Kauf setzt deshalb voraus, dass eine Krypto-Börse RXD überhaupt anbietet, dann aber sofort und zum aktuellen Kurs. Beim Mining sind Sie davon unabhängig: Mit einem IceRiver RX0 erzeugen Sie RXD selbst und erhalten laufend kleine Block-Belohnungen.
Kaufen ist also der direkte, kursabhängige Einstieg, soweit verfügbar; Mining die fortlaufende Erzeugung, deren Wirtschaftlichkeit Strompreis, RXD-Kurs und Difficulty bestimmen. Cryptohall24 ist dabei keine Börse - wir verkaufen die Hardware und beraten, handeln aber selbst keine Coins.
Radiant-Mining ist technisch weiterhin möglich, wirtschaftlich aber stark ausgereizt. Radiant ist heute ein kleiner, eher rückläufiger Nischen-Coin, und bei haushaltsüblichen Strompreisen um 30 ct/kWh liegt der Ertrag oft nahe Null oder im Minus - man sollte hier ehrlich mit geringen Erträgen rechnen, nicht mit einem lukrativen Mainstream-Coin.
Immerhin entschärft der sehr niedrige Verbrauch des IceRiver RX0 von rund 100 Watt die Stromrechnung deutlich gegenüber kilowattstarken Industrie-ASICs. Ob sich Radiant für Sie rechnet, hängt unmittelbar von Ihrem Strompreis, dem aktuellen RXD-Kurs, der Netzwerk-Difficulty und den Pool-Gebühren ab. Das sollten Sie vorab und tagesaktuell mit einem Mining-Rechner prüfen, bevor Sie Geld in die Hand nehmen.
Bei Radiant fällt der Ertrag pro Gerät oft knapp aus, deshalb ist die Vorab-Rechnung hier besonders entscheidend. Ein Mining-Rechner nimmt dafür Hashrate und Stromverbrauch - beim IceRiver RX0 nur rund 100 Watt - sowie Ihren Strompreis und ermittelt aus aktuellem RXD-Kurs und Netzwerk-Difficulty den geschätzten Ertrag.
Die tagesaktuelle Rentabilität sehen Sie bei AsicMinerValue. Weil bei einem Nischen-Coin wie Radiant schon kleine Kurs- oder Difficulty-Bewegungen über Plus oder Minus entscheiden, rechnen Sie Ihr Szenario kurz vor einer Entscheidung noch einmal durch.
Für Radiant gibt es im Wesentlichen einen spezialisierten ASIC, den IceRiver RX0 für den Algorithmus SHA512/256d. Bei Cryptohall24 ist dieses Gerät aktuell nicht im Sortiment bzw. nicht lieferbar, und andere RXD-fähige Hardware existiert am Markt nicht.
Der Grund ist ehrlich gesagt der Markt: Radiant ist heute ein sehr kleiner Coin, das Gerät wird kaum noch neu produziert und ist im Wesentlichen über den Sekundärmarkt erhältlich. Wenn Sie konkret Interesse an Radiant-Hardware haben, sprechen Sie uns gern an - wir ordnen die Verfügbarkeit ehrlich ein und sagen, ob und woher eine Beschaffung sinnvoll ist. Ob sich ein Einsatz lohnt, hängt stark von Kurs, Difficulty und Stromkosten ab und sollte vorher mit einem Mining-Rechner geprüft werden.
Nein, für Radiant bietet Cryptohall24 aktuell kein Hosting an. Die verfügbare Radiant-Hardware - der IceRiver RX0 - ist keine Bitmain- oder MicroBT-Hardware und mit rund 100 Watt zudem extrem sparsam; solche Nischen- und Home-Geräte nehmen wir nicht ins Hosting. Wir verkaufen und erklären sie aber gern.
Unser Hosting ist auf leistungsstarke Industrie-ASICs von Bitmain und MicroBT (Whatsminer) ausgelegt, die mehrere Kilowatt ziehen und für den Rechenzentrumsbetrieb gemacht sind. Den kompakten, leisen IceRiver RX0 betreiben Sie wegen des geringen Stromverbrauchs sinnvoll selbst zu Hause - er passt problemlos in einen Wohn- oder Arbeitsraum. Wie professionelles Mining-Hosting für Industrie-ASICs funktioniert, erklären wir an anderer Stelle.