Eine einzelne CPU, GPU oder ein einzelnes spezialisiertes Gerät hält nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Monero-Netzwerk-Hashrate. Ohne Pool wäre ein gefundener Block reine Glückssache und könnte je nach Rechenleistung Wochen oder Monate auf sich warten lassen. Ein Mining-Pool bündelt die Rechenleistung vieler Geräte, findet dadurch regelmäßig Blöcke und verteilt die Blockbelohnung anteilig nach eingebrachter Hashrate - planbar statt zufällig. Dafür verlangt der Pool eine Gebühr, üblicherweise im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Wie PPS, PPLNS und FPPS grundsätzlich funktionieren, erklärt die Bereichsseite zu Mining-Pools ausführlich. Für Monero-Pools gilt dieselbe Logik: Entscheidend ist immer die Kombination aus Gebühr und Zahlmodell, nicht ein Wert allein.
Weil RandomX bewusst ASIC-feindlich entworfen wurde, minen in denselben Monero-Pools nach wie vor gewöhnliche CPUs und GPUs neben einzelnen spezialisierten Geräten wie der Antminer-X9-Serie. Ein Pool bündelt jede eingebrachte Hashrate unabhängig von der Hardware dahinter und verteilt die Belohnung anteilig - für die Pool-Wahl spielt es deshalb keine Rolle, mit welcher Art von Gerät Sie minen.
Neben Gebühr und Zahlmodell zählen bei der Pool-Wahl: die Nähe des Stratum-Servers zum eigenen Standort, die Mindestauszahlung, die Transparenz der veröffentlichten Statistiken sowie die Verlässlichkeit und Historie des Betreibers. Ein Pool-Wechsel ist jederzeit möglich und dauert nur wenige Minuten: einfach die Stratum-Adresse im Miner-Dashboard austauschen. Wer spezialisierte Monero-Geräte bei Cryptohall24 hosten lässt, wählt den Pool frei selbst; auf Wunsch unterstützt unser Team bei der Einrichtung.