Ein einzelner ASIC hält nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Kaspa-Netzwerk-Hashrate. Ohne Pool wäre ein gefundener Block reine Glückssache und könnte je nach Rechenleistung Wochen oder Monate auf sich warten lassen. Ein Mining-Pool bündelt die Rechenleistung vieler Geräte, findet dadurch regelmäßig Blöcke und verteilt die Ausschüttung anteilig nach eingebrachter Hashrate - planbar statt zufällig. Dafür verlangt der Pool eine Gebühr, üblicherweise im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bei Kaspas hoher Blockrate von mehreren Blöcken pro Sekunde findet ein großer Pool praktisch ständig Blöcke; für Ihren Ertrag zählt deshalb vor allem Zahlmodell und Gebühr, weniger das Glück des Pools.
PPS (Pay per Share) vergütet jede eingereichte Rechenleistung zu einem festen Satz, unabhängig davon, ob der Pool gerade einen Block findet - das Risiko trägt der Pool-Betreiber, die Gebühr liegt meist etwas höher. PPLNS (Pay per Last N Shares) verteilt die tatsächlich gefundenen Blöcke unter den zuletzt aktiven Teilnehmern - langfristig vergleichbar, kurzfristig etwas schwankender. FPPS ist eine Mischform, die zusätzlich anteilige Transaktionsgebühren ausschüttet. Für dauerhaft laufende Geräte gleichen sich die Modelle über die Zeit weitgehend an; entscheidend ist, Gebühr und Zahlmodell immer zusammen zu betrachten, weil ein niedriger Prozentsatz bei einem ungünstigen Modell teurer sein kann als ein höherer bei einem günstigen.
Neben Gebühr und Zahlmodell zählen bei der Pool-Wahl: die Nähe des Stratum-Servers zum eigenen Standort (kürzere Latenz senkt die Zahl verworfener Shares), die Mindestauszahlung (bei kleineren Setups sollte sie nicht unnötig hoch liegen), die Transparenz der veröffentlichten Statistiken sowie die Verlässlichkeit und Historie des Betreibers. Ein oft übersehener Punkt ist der eigene Beitrag zur Dezentralisierung: Ein einzelner, sehr dominanter Pool ist zwar bequem, schwächt aber die Verteilung der Netzwerk-Hashrate - ein solider Pool mit fairer Gebühr statt automatisch der größte ist meist die bessere Wahl. Ein Pool-Wechsel ist jederzeit möglich und dauert nur wenige Minuten: einfach die Stratum-Adresse im Miner-Dashboard austauschen. Wer seine Kaspa-Geräte bei Cryptohall24 hosten lässt, wählt den Pool frei selbst; auf Wunsch unterstützt unser Team bei der Einrichtung.
Häufig taucht in Kaspa-Pool-Listen auch NiceHash auf - technisch ist das jedoch kein Mining-Pool, sondern ein Hashrate-Marktplatz. Statt direkt in einem Pool zu minen, vermieten Sie über NiceHash Ihre Rechenleistung an Käufer, die sie wiederum in eigenen Pools einsetzen; die Auszahlung an Sie erfolgt in der Regel in Bitcoin statt in KAS. In der Live-Verteilung der Kaspa-Netzwerk-Hashrate erscheint NiceHash deshalb nicht als eigener Pool, sondern anteilig unter den Pools der jeweiligen Käufer.
Werbung: Über unseren Partner-Link minen Sie bei ViaBTC mit reduzierten Pool-Gebühren, einem der etablierten Kaspa-Pools. Wer die eigene Hashrate stattdessen flexibel vermarkten möchte, findet über unseren Link bei NiceHash den beschriebenen Hashrate-Marktplatz.