Ein einzelner ASIC hält nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Kadena-Netzwerk-Hashrate. Ohne Pool wäre ein gefundener Block reine Glückssache. Ein Mining-Pool bündelt die Rechenleistung vieler Geräte über die Chainweb-Ketten hinweg, findet dadurch regelmäßig Blöcke und verteilt die Ausschüttung anteilig nach eingebrachter Hashrate - planbar statt zufällig. Dafür verlangt der Pool eine Gebühr, üblicherweise im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Die gängigen Modelle PPS, PPLNS und FPPS unterscheiden sich darin, wie das Risiko einzelner Blockfunde zwischen Pool und Teilnehmern verteilt wird - eine ausführliche Erklärung finden Sie auf der Übersichtsseite zu Mining-Pools. Für dauerhaft laufende Geräte gleichen sich die Modelle über die Zeit weitgehend an; entscheidend ist, Gebühr und Zahlmodell immer zusammen zu betrachten.
Bei Kadena ist die Pool-Landschaft aktuell sehr konzentriert: Es sind nur wenige Pools gelistet, ein Großteil der Netzwerk-Hashrate läuft über diese wenigen Anbieter. Das dürfte auch mit der Chainweb-Architektur zusammenhängen, die von einem Pool-Betreiber technisch unterstützt werden muss, um Hashrate über mehrere Ketten hinweg zu koordinieren. Für Sie als Miner bedeutet das: Die Auswahl ist überschaubar, auch die wenigen verfügbaren Pools unterscheiden sich in Gebühr und Zahlmodell.
Neben Gebühr und Zahlmodell zählen bei der Pool-Wahl: die Nähe des Stratum-Servers zum eigenen Standort (kürzere Latenz senkt die Zahl verworfener Shares), die Mindestauszahlung sowie die Transparenz der veröffentlichten Statistiken. Ein Pool-Wechsel ist jederzeit möglich und dauert nur wenige Minuten: einfach die Stratum-Adresse im Miner-Dashboard austauschen. Wer seine Kadena-Geräte bei Cryptohall24 hosten lässt, wählt den Pool frei selbst; auf Wunsch unterstützt unser Team bei der Einrichtung.