Die Netzwerk-Hashrate ist die gesamte Rechenleistung, die alle Miner weltweit im Kadena-Netzwerk einsetzen. Gemint wird mit spezialisierten Blake2s-ASICs, etwa dem iBeLink BM-K3 oder dem Bitmain KA3. Eine steigende Hashrate bedeutet mehr Wettbewerb um dieselbe Ausschüttung - der Ertrag je Hashrate-Einheit sinkt; eine fallende Hashrate wirkt umgekehrt. Für Miner ist die Hashrate deshalb neben dem Kurs die wichtigste Netzwerkgröße; zugleich gilt sie als Sicherheitsmaß der Chain, weil jeder Angriffsversuch mit steigender Gesamt-Hashrate teurer wird.
Kadenas Besonderheit ist die Chainweb-Architektur: Statt einer einzigen Blockchain betreibt das Netzwerk viele parallele Proof-of-Work-Ketten, die über ein sogenanntes Braiding miteinander verflochten sind. Miner minen dabei auf mehreren Ketten gleichzeitig, was den Durchsatz des Gesamtnetzwerks erhöht. Die auf dieser Seite gezeigte Netzwerk-Hashrate bildet die Summe über alle Chainweb-Ketten ab.
Kadena ist smart-contract-fähig und nutzt dafür die eigens entwickelte Sprache Pact. Die Netzwerk-Hashrate sichert damit nicht nur Zahlungstransaktionen, sondern auch die auf den Chainweb-Ketten ausgeführte Programmlogik ab.
Die Difficulty legt fest, wie schwer es ist, einen gültigen Block auf einer der Chainweb-Ketten zu finden, und passt sich fortlaufend an die Netzwerk-Hashrate an, damit die Blockrate stabil bleibt. Hashrate und Difficulty bewegen sich deshalb im Gleichschritt - im Chart oben lassen sich beide Kennzahlen umschalten und der Zusammenhang direkt ablesen.
Cryptohall24 baut den Datenbestand zur Kadena-Netzwerk-Hashrate über das eigene Monitoring kontinuierlich aus, die Charts oben zeigen den bisherigen Verlauf mit frei wählbarem Zeitraum. Wer die Hashrate genauer einordnen will: Die Kadena-Pool-Landschaft ist sehr konzentriert, nur wenige Pools sind gelistet - Details dazu zeigt die Seite zu den Kadena-Mining-Pools.