Ein einzelnes GPU-Rig oder ein einzelner Etchash-ASIC hält nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Ethereum-Classic-Netzwerk-Hashrate. Ohne Pool wäre ein gefundener Block reine Glückssache und könnte je nach Rechenleistung Wochen oder Monate auf sich warten lassen. Ein Mining-Pool bündelt die Rechenleistung vieler Geräte, findet dadurch regelmäßig Blöcke und verteilt die Blockbelohnung anteilig nach eingebrachter Hashrate - planbar statt zufällig. Dafür verlangt der Pool eine Gebühr, üblicherweise im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Wie PPS, PPLNS und FPPS grundsätzlich funktionieren, erklärt die Bereichsseite zu Mining-Pools ausführlich. Für Ethereum-Classic-Pools gilt dieselbe Logik: Entscheidend ist immer die Kombination aus Gebühr und Zahlmodell, nicht ein Wert allein.
Weil Etchash GPU-lastig entworfen ist, minen in denselben Ethereum-Classic-Pools nach wie vor klassische GPU-Rigs neben spezialisierten ASICs wie der Antminer-E11-Serie. Ein Pool bündelt jede eingebrachte Hashrate unabhängig von der Hardware dahinter und verteilt die Belohnung anteilig - für die Pool-Wahl spielt es deshalb keine Rolle, ob Sie mit Grafikkarten oder mit einem ASIC minen.
Neben Gebühr und Zahlmodell zählen bei der Pool-Wahl: die Nähe des Stratum-Servers zum eigenen Standort, die Mindestauszahlung, die Transparenz der veröffentlichten Statistiken sowie die Verlässlichkeit und Historie des Betreibers. Ein Pool-Wechsel ist jederzeit möglich und dauert nur wenige Minuten: einfach die Stratum-Adresse im Miner-Dashboard austauschen. Wer Ethereum-Classic-Geräte bei Cryptohall24 hosten lässt, wählt den Pool frei selbst; auf Wunsch unterstützt unser Team bei der Einrichtung.