Die Netzwerk-Hashrate ist die gesamte Rechenleistung, die alle Miner weltweit in das Bitcoin-Netzwerk einbringen - gemint wird ausschließlich mit spezialisierten SHA-256-ASICs. Sie ist die mit Abstand größte Rechenleistung aller Proof-of-Work-Netzwerke und gilt als das Sicherheitsmaß von Bitcoin schlechthin: Je mehr unabhängige Rechenleistung, desto teurer jeder Angriffsversuch. Für Miner gilt zugleich: Eine steigende Hashrate bedeutet mehr Wettbewerb um dieselbe tägliche Ausschüttung - der Ertrag je Terahash sinkt.
Bitcoin passt die Difficulty alle 2.016 Blöcke an - etwa alle zwei Wochen -, damit im Schnitt alle zehn Minuten ein Block gefunden wird. Steigt die Hashrate, zieht die Difficulty nach; fällt sie, sinkt auch die Difficulty. Im Chart oben lassen sich beide Kennzahlen umschalten und der Zusammenhang über die gesamte Geschichte ablesen.
Etwa alle vier Jahre - exakt alle 210.000 Blöcke - halbiert Bitcoin die Blockbelohnung. Vergangene Halvings sind im Chart markiert, der Countdown oben zeigt den rechnerischen Termin des nächsten (Frühjahr 2028). Für Miner ist das Halving der wichtigste planbare Einschnitt: Die tägliche BTC-Ausschüttung halbiert sich an einem Stichtag. Was das für ein konkretes Gerät bedeutet, rechnen Sie im Bitcoin-Mining-Rechner nach.
Der Verlauf oben reicht bis in die Anfangsjahre des Netzwerks zurück und zeigt den Weg von CPU- über GPU- bis zur heutigen ASIC-Ära - mit frei wählbarem Zeitraum und optional eingeblendetem Kursverlauf. Sichtbar wird dabei auch: Hashrate und Kurs bewegen sich oft, aber nicht immer im Gleichschritt; beide Kennzahlen gehören gemeinsam betrachtet, nie isoliert.