Die Netzwerk-Hashrate ist die gesamte Rechenleistung, die alle Miner weltweit im Nervos-Netzwerk einsetzen. Gemint wird mit spezialisierten Eaglesong-ASICs - einem Algorithmus, der eigens für Nervos entwickelt wurde, etwa dem Antminer K7. Eine steigende Hashrate bedeutet mehr Wettbewerb um dieselbe Ausschüttung - der Ertrag je Hashrate-Einheit sinkt; eine fallende Hashrate wirkt umgekehrt. Für Miner ist die Hashrate deshalb neben dem Kurs die wichtigste Netzwerkgröße; zugleich gilt sie als Sicherheitsmaß der Chain, weil jeder Angriffsversuch mit steigender Gesamt-Hashrate teurer wird.
CKB steht für Nervos Common Knowledge Base und bildet die Layer-1-Chain eines geschichteten Netzwerks - für Skalierung ist zusätzlich eine Layer-2-Ebene vorgesehen. Anstelle des klassischen UTXO-Modells nutzt Nervos das sogenannte Cell-Modell, eine verallgemeinerte Form von UTXO. Die hier gezeigte Netzwerk-Hashrate sichert diese Layer-1-Basisschicht ab.
Nervos kennt eine Halving-Mechanik: Die Basis-Ausschüttung an Miner halbiert sich etwa alle vier Jahre. Daneben existiert eine Sekundär-Emission, die zusätzlich zur Basis-Ausschüttung läuft. Für Miner bedeutet das eine planbar, aber schrittweise sinkende Basisvergütung, die eine Investitionsrechnung berücksichtigen sollte. Wie sich das konkret auf den Ertrag auswirkt, lässt sich im Nervos-Mining-Rechner nachrechnen.
Die Difficulty legt fest, wie schwer es ist, einen gültigen Block zu finden, und passt sich fortlaufend an die Netzwerk-Hashrate an, damit die Blockrate stabil bleibt. Hashrate und Difficulty bewegen sich deshalb im Gleichschritt - im Chart oben lassen sich beide Kennzahlen umschalten und der Zusammenhang direkt ablesen.
Der Datenbestand von Cryptohall24 reicht bis zum Mainnet-Start von Nervos im November 2019 zurück. Seitdem wächst die Aufzeichnung täglich um einen Datenpunkt aus dem eigenen Monitoring - die Charts oben zeigen den vollständigen Verlauf mit frei wählbarem Zeitraum.