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Monero ist eine Kryptowährung, die den Schutz der Privatsphäre in den Mittelpunkt stellt. Mit einem speziellen Algorithmus, der auf dem Proof-of-Work basiert, bietet Monero völlig anonyme Transaktionen und schützt somit die finanzielle Privatsphäre der Nutzer. Monero Miner sind darauf spezialisiert, diese Datenschutz-Blockchain effizient und sicher zu unterstützen. Sichern Sie sich jetzt Ihren Monero Miner direkt bei Cryptohall24 dem Deutschen Experten für Mining-Lösungen.

Monero Miner (XMR)

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Kann man Monero (XMR) minen?

Ja, Monero (XMR) kann gemint werden - und zwar anders als fast jeder andere Coin: Monero ist der CPU-Mining-Coin schlechthin. Geschürft wird über den Algorithmus RandomX, der bewusst auf normale Prozessoren (CPUs) statt auf Spezial-Hardware ausgelegt ist; im Gegenzug für die bereitgestellte Rechenleistung erhalten Miner neue XMR als Block-Belohnung.

Das macht Monero zum egalitärsten Mining-Coin: Statt teurer ASIC-Farmen reicht im Kern ein leistungsstarker Computer. Wie das Mining genau funktioniert, welche CPU sich eignet und welche Rolle die neueren RandomX-ASICs spielen, klären die folgenden Fragen sowie unsere Monero-Miner-Übersicht.

Was ist Monero (XMR)?

Monero (XMR) ist die bekannteste Privacy-Kryptowährung: Anders als bei Bitcoin sind Sender, Empfänger und Betrag jeder Transaktion standardmäßig verschleiert - technisch über Stealth-Adressen, Ring-Signaturen und RingCT. Privatsphäre ist bei Monero nicht optional, sondern für das gesamte Netzwerk verpflichtend.

Für Miner ist Monero vor allem deshalb interessant, weil es als Proof-of-Work-Coin bewusst egalitär ausgelegt ist: Der Algorithmus RandomX ist darauf ausgerichtet, dass möglichst viele Menschen mit normalen Prozessoren teilnehmen, statt das Mining auf wenige Spezialgeräte zu konzentrieren. Neue XMR entstehen ausschließlich über das Mining.

Wie funktioniert Monero-Mining einfach erklärt?

Monero wird bewusst nicht mit Spezial-ASICs gemint, sondern klassisch per CPU. Der Algorithmus RandomX ist so gebaut, dass er normale Prozessor-Rechenleistung und Arbeitsspeicher belohnt - das hält das Mining dezentral und für gewöhnliche Rechner zugänglich.

Das Prinzip bleibt Proof of Work: Der Prozessor löst fortlaufend kryptografische Aufgaben, und wer einen gültigen Block findet, erhält die Block-Belohnung in XMR (konstant 0,6 XMR pro Block, im Schnitt alle zwei Minuten ein Block). Weil ein einzelner Rechner nur sehr selten trifft, schließen sich die meisten Miner einem Pool wie P2Pool an. Mining bringt neue XMR in Umlauf und sichert das Netzwerk gegen Manipulation ab.

Welcher Algorithmus steckt hinter Monero-Mining?

Monero-Mining basiert auf dem Algorithmus RandomX, der bewusst ASIC-resistent entworfen wurde: Er stellt allgemeine Prozessor-Rechenleistung und Arbeitsspeicher in den Vordergrund, um Mining breit zugänglich zu halten und die Konzentration auf wenige Spezialgeräte zu erschweren.

Genau deshalb wird Monero klassisch mit leistungsstarken CPUs gemint und galt über Jahre als nicht ASIC-tauglich. Für die Praxis heißt das: Bei Monero zählen Cache und Speicheranbindung der CPU oft mehr als ein einzelner Taktwert, und Hardware anderer Coins (etwa SHA-256-ASICs von Bitcoin) lässt sich nicht für RandomX verwenden. Die neueren RandomX-ASICs sind eine Ausnahme am oberen Leistungsende und in der Community umstritten.

Mit welcher Hardware kann man Monero minen?

Monero wird klassisch mit leistungsstarken Prozessoren (CPUs) gemint - das ist der eigentlich vorgesehene Weg, weil der Algorithmus RandomX auf CPU-Rechenleistung und Arbeitsspeicher ausgelegt ist. Referenz ist eine moderne CPU mit vielen Kernen und großem, schnellem Cache; eine starke Desktop-CPU liefert je nach Modell grob einige Tausend bis über 10.000 H/s.

Daneben gibt es seit Kurzem dedizierte RandomX-ASICs wie den Bitmain Antminer X9, die mit rund 1 MH/s ein Vielfaches der Rechenleistung pro Gerät erreichen und die wir bei Cryptohall24 führen. Ehrliche Einordnung: Diese ASICs sind in der Monero-Community umstritten, weil Monero bewusst ASIC-resistent gedacht ist - der klassische Weg bleibt das CPU-Mining. Mehr dazu in den folgenden Fragen.

Kann man Monero mit der Grafikkarte (GPU) minen?

Technisch ist GPU-Mining bei Monero möglich, lohnt sich aber kaum: RandomX ist gezielt auf Prozessoren und deren Arbeitsspeicher zugeschnitten, und eine Grafikkarte erreicht hier gegenüber einer guten CPU keinen nennenswerten Vorteil - bei Monero ist die CPU klar das Mittel der Wahl.

Das unterscheidet Monero deutlich von Coins, bei denen GPUs gut funktionieren. Wer XMR minen möchte, fährt mit einer leistungsstarken Mehrkern-CPU besser als mit einer Grafikkarte - oder greift am oberen Ende zu einem spezialisierten RandomX-Gerät wie dem Antminer X9.

Gibt es ASICs für Monero?

Ja, seit Kurzem gibt es dedizierte RandomX-ASICs für Monero - etwa den Bitmain Antminer X9 mit rund 1 MH/s, der deutlich mehr Rechenleistung liefert als eine einzelne CPU. Diese Geräte führen wir bei Cryptohall24.

Ehrliche Einordnung: RandomX wurde gerade so entworfen, dass Monero möglichst breit per CPU minebar bleibt und ASICs keinen großen Vorteil haben sollen. Dass es solche ASICs dennoch gibt, ist in der Monero-Community umstritten, und einzelne Pools akzeptieren ASIC-Rechenleistung nicht. Monero ist also kein klassischer ASIC-Coin wie Bitcoin - CPU-Mining bleibt der Kern, die RandomX-ASICs sind eine neuere Nische am oberen Leistungsende.

Welche Mining-Software braucht man fürs Monero-Mining?

Monero ist der Sonderfall: Weil es per CPU über den RandomX-Algorithmus gemint wird, ist echte Mining-Software zwingend - Standard ist XMRig. Das Open-Source-Programm läuft unter Windows, Linux und macOS, verbindet sich mit Pools wie P2Pool oder SupportXMR und bestimmt, mit welcher Leistung Ihr Prozessor rechnet; hinterlegt werden Pool und Monero-Wallet-Adresse in der Konfigurationsdatei.

Anders verhält es sich bei den seltenen RandomX-ASICs wie dem Antminer X9: Dort sitzt die Steuerung bereits auf dem Gerät, sodass Sie nur über das Browser-Interface Pool und Wallet eintragen und kein XMRig benötigen.

Welche Monero-Miner kann man kaufen?

Bei Monero gibt es zwei Wege: Zum einen das klassische CPU-Mining auf einem leistungsstarken Prozessor - das ist der vorgesehene Standardweg und kein eigenes Verkaufsgerät, sondern läuft auf gängiger Computer-Hardware. Zum anderen gibt es spezialisierte RandomX-ASICs der Antminer-X-Serie von Bitmain, die mit rund 1 MH/s ein Vielfaches der Rechenleistung pro Gerät liefern - etwa den Bitmain Antminer X9.

Bei Cryptohall24 führen wir diese RandomX-ASICs; die jeweils aktuell verfügbaren Modelle finden Sie oben auf dieser Seite. Welcher Weg für Sie sinnvoll ist, hängt von Strompreis, Stückzahl und Zeithorizont ab - dabei beraten wir Sie gern. Wichtig zur Einordnung: Diese ASICs sind in der Monero-Community umstritten, und nicht jeder Pool akzeptiert ihre Rechenleistung.

Was kostet ein Monero-Miner?

Monero ist der Sonderfall, weil zwei Wege offenstehen: Beim klassischen RandomX-CPU-Mining bestimmt die gewählte CPU den Preis und bewegt sich grob von einigen hundert bis über tausend Euro plus übriger Rechner; ein spezialisierter RandomX-ASIC wie der Antminer X9 liegt darüber im Bereich einiger tausend Euro. Welcher Weg günstiger ist, hängt von Skalierung und Stromtarif ab.

Die reine Anschaffung sagt auch hier wenig - entscheidend ist das Zusammenspiel aus Hardwarekosten, Stromverbrauch und erwartetem XMR-Ertrag. Die tagesaktuellen Preise der verfügbaren RandomX-Geräte sehen Sie oben auf dieser Seite.

Lohnt sich ein gebrauchter Monero-Miner?

Monero ist ein Sonderfall, weil RandomX bewusst CPU-freundlich gehalten ist - hier kann sich gebraucht sogar doppelt lohnen. Eine gebrauchte Mining-CPU oder ein RandomX-ASIC wie der Antminer X9 (rund 1 MH/s) bringt die volle Rechenleistung zu einem niedrigeren Einstiegspreis. Geprüfte Gebrauchtgeräte für Monero hat Cryptohall24 ebenfalls im Programm.

Bei der CPU-Variante zählt vor allem das Verhältnis aus Anschaffungskosten und Stromaufnahme, bei älteren ASICs der höhere Verbrauch pro Leistung. Ob neu oder gebraucht günstiger ist, hängt damit von Preis, Effizienz und Ihrem Strompreis ab. Welcher Weg sich für Sie rechnet, klären wir gern - hier geht es zu unseren Monero-Minern.

Was ist der Unterschied zwischen Monero minen und Monero kaufen?

Monero-Mining ist der niedrigschwelligste Einstieg überhaupt: Der RandomX-Algorithmus läuft auf handelsüblichen CPUs, sodass Sie ohne Spezial-ASIC starten und laufend XMR als Belohnung erhalten können. Der Kauf von Monero ist dagegen oft der schwierigere Weg - als Privacy-Coin wurde XMR von vielen großen Börsen delistet, weshalb Sie vorab prüfen sollten, ob eine Börse ihn überhaupt noch handelbar führt.

Beide Wege haben damit ein gegensätzliches Profil: Kaufen ist sofort wirksam, hängt aber vom Einstiegskurs und der eingeschränkten Verfügbarkeit ab; Mining ist eine fortlaufende Tätigkeit, deren Ergebnis Strompreis, XMR-Kurs und Difficulty bestimmen - und das gerade wegen der CPU-Tauglichkeit oft schon im Kleinen funktioniert. Cryptohall24 verkauft die Hardware und bietet Hosting; der XMR-Handel selbst läuft über die Börsen.

Warum wird Monero gemint und was ist das Besondere an dem Coin?

Monero ist die bekannteste Privacy-Kryptowährung - der eigentliche Anwendungsfall ist die standardmäßige Vertraulichkeit jeder Transaktion über Stealth-Adressen und Ring-Signaturen. Genau das macht den Coin für seine Anhängerschaft besonders und unterscheidet ihn klar von transparenten Ketten wie Bitcoin.

Beim Mining ist Monero bewusst egalitär ausgelegt: Der Algorithmus RandomX wurde so entworfen, dass möglichst viele Menschen mit normalen Prozessoren teilnehmen können, statt das Mining auf wenige Spezialgeräte zu konzentrieren. Dieser Anspruch ist auch der Hintergrund der Debatte um die neueren RandomX-ASICs - sie stehen im Spannungsverhältnis zur ursprünglichen Idee des Coins.

Welche Anforderungen stellt Monero-Mining an die CPU?

Beim Monero-Mining ist nicht allein die Taktfrequenz der CPU entscheidend, sondern vor allem ihr Cache und ihre Speicheranbindung. Der Algorithmus RandomX ist speicherintensiv und benötigt pro Mining-Thread rund 2 MB schnellen Cache - deshalb schneiden Prozessoren mit großem L3-Cache besonders gut ab. Genau das ist der Grund, warum Monero bewusst CPU-orientiert ist.

Für die Praxis heißt das: Eine moderne CPU mit vielen Kernen und großem Cache liefert deutlich mehr Hashrate (H/s) als ältere oder einfache Prozessoren, und auch ausreichend Arbeitsspeicher im System ist nötig, da RandomX einen großen Datensatz im RAM hält. Eine Grafikkarte bringt bei Monero hingegen kaum Vorteil.

Wie laut ist ein Monero-Miner?

Beim klassischen CPU-Mining ist die Lautstärke unkritisch: Ein gut gekühlter Rechner ist nicht lauter als ein normaler Arbeits- oder Gaming-PC unter Last und lässt sich problemlos in Wohnräumen betreiben - das ist ein zentraler Vorteil des Monero-CPU-Minings gegenüber lauten ASIC-Coins.

Anders die spezialisierten RandomX-ASICs wie der Antminer X9: Diese Industrie-Geräte führen ihre Abwärme über kräftige Lüfter ab und erreichen rund 75 dB, etwa Staubsauger-Niveau. Sie gehören in einen separaten, belüfteten Raum, eine Garage oder ein Rechenzentrum, nicht in den Wohnbereich. Wer den Lärm eines solchen Geräts vollständig vermeiden möchte, lässt es hosten.

Braucht man eine Wallet fürs Monero-Mining?

Ja, fürs Monero-Mining führt kein Weg an einer XMR-Wallet vorbei - deren Empfangsadresse tragen Sie in Pool oder Mining-Software ein, und dorthin gehen die geschürften Monero. Üblich sind die offizielle Monero-GUI- oder -CLI-Wallet sowie Wallets wie Cake Wallet.

Monero ist auf Privatsphäre ausgelegt: Stealth-Adressen verbergen den Empfänger, und über View Keys können Sie eingehende Zahlungen einsehen, ohne den Ausgabe-Schlüssel preiszugeben. Die Kontrolle über Ihre Coins bleibt dadurch vollständig bei Ihnen, solange der private Schlüssel geheim bleibt. Für größere Bestände speichert eine Hardware-Wallet wie Ledger die Schlüssel offline und unterstützt Monero.

Welche Monero-Mining-Pools gibt es?

Bei Monero ragt unter den Pools P2Pool heraus: ein dezentraler Pool mit 0 Prozent Gebühr, der direkt an Ihre Wallet auszahlt, ohne dass ein Dritter Ihre Coins verwahrt. Daneben sind HashVault und MoneroOcean verbreitet, während der einst sehr große SupportXMR den Betrieb eingestellt hat.

Die Pools unterscheiden sich in Gebühr, Auszahlungsmodell und Mindestauszahlung, weshalb sich vor der Wahl ein aktueller Vergleich lohnt. Ein Monero-spezifischer Punkt: Wer mit einem RandomX-ASIC wie dem Antminer X9 schürft, sollte vorab prüfen, ob der Pool ASIC-Rechenleistung überhaupt zulässt - nicht jeder tut das.

Welcher ist der beste Monero-Mining-Pool?

Beim besten Monero-Pool kommt es vor allem darauf an, wie dezentral Sie minen möchten - das ist hier ein eigenes Auswahlkriterium neben Gebühr, Auszahlungsmodell und Mindestauszahlung. Bei kleiner RandomX-Hashrate sorgt ein größerer Pool für gleichmäßigere Auszahlungen, geht aber zulasten der Verteilung.

Wer Dezentralität priorisiert, fährt mit P2Pool gut: 0 Prozent Gebühr und direkte Auszahlung an die eigene Wallet. HashVault und MoneroOcean sind die einfacher bedienbaren, aber zentraleren Alternativen. Wägen Sie zwischen Komfort und Dezentralität ab und prüfen Sie die aktuellen Gebühren beim Anbieter.

Was ist P2Pool und wie unterscheidet es sich von Solo-Mining bei Monero?

P2Pool ist der dezentrale Mining-Pool von Monero: Die Miner pflegen gemeinsam eine eigene Nebenkette und werden direkt aus dem gefundenen Monero-Block bezahlt - es gibt keine zentrale Pool-Kasse, keine Pool-Gebühr und keine Verwahrung Ihrer Coins durch Dritte. Ausgezahlt wird anteilig nach den geleisteten Beiträgen.

Beim Solo-Mining minen Sie dagegen allein gegen das gesamte Netzwerk und werden nur bezahlt, wenn Ihr eigenes Gerät einen kompletten Block findet - bei kleiner Rechenleistung extrem selten. P2Pool verbindet beides: regelmäßige, anteilige Auszahlungen wie bei einem Pool, aber ohne zentrale Instanz. Für kleinere Miner gibt es zudem eine Variante mit niedrigerer Einstiegshürde für regelmäßigere Beteiligung.

Wie viel Strom verbraucht Monero-Mining?

Monero ist beim Strom der große Sonderfall: Das klassische CPU-Mining zieht nur grob 100 bis 300 Watt pro Rechner - also etwa so viel wie ein leistungsstarker Computer unter Dauerlast und ein Vielfaches weniger als ein großer ASIC anderer Coins. Spezialisierte RandomX-Geräte wie der Bitmain Antminer X9 liegen mit rund 1,5 kW darüber, bleiben aber moderat.

Egal welcher Weg: Weil rund um die Uhr gerechnet wird, ist der Strom der wichtigste laufende Kostenfaktor und damit der entscheidende Wirtschaftlichkeitshebel. Ein niedriger Strompreis zählt deshalb auch bei Monero, und ein größeres Setup lohnt sich eher an einem Standort mit günstiger Energie.

Hat Monero ein Halving?

Nein, Monero hat kein Halving wie Bitcoin. Statt sprunghafter Halbierungen sank die Block-Belohnung über Jahre kontinuierlich, bis Ende Mai 2022 die sogenannte Tail Emission einsetzte. Seitdem ist die Belohnung dauerhaft auf 0,6 XMR pro Block fixiert und bleibt das auf unbestimmte Zeit.

Für Monero-Miner bedeutet das eine planbare, konstante Block-Belohnung ohne Halving-Schocks. Die Erträge schwanken bei Monero also primär über XMR-Kurs, Netzwerk-Difficulty und Gebühren, nicht über plötzliche Belohnungs-Halbierungen. Die Tail Emission soll sicherstellen, dass Miner dauerhaft einen Anreiz haben, das Netzwerk abzusichern.

Wie viele Monero (XMR) gibt es?

Anders als Bitcoin hat Monero keine feste Maximalmenge. Die anfängliche Hauptausgabe ist abgeschlossen; seit Ende Mai 2022 kommt über die sogenannte Tail Emission dauerhaft eine konstante Menge von 0,6 XMR pro Block hinzu. Dadurch wächst der Bestand langsam und gleichmäßig weiter, statt an einer harten Obergrenze zu enden.

Für Monero-Miner ist dieser Mechanismus wichtig, weil er eine dauerhafte, vorhersehbare Belohnung sichert: Anders als bei Coins mit auslaufender Emission gibt es bei Monero auf Dauer keinen Punkt, an dem die Block-Belohnung auf null fällt. Die konstante Ausgabe hält den Anreiz zum CPU-Mining langfristig stabil.

Lohnt sich Monero-Mining 2026 noch?

Ob sich Monero-Mining 2026 lohnt, hängt vor allem vom XMR-Kurs, der Netzwerk-Difficulty und Ihrem Strompreis ab. Monero ist technisch voll minebar, und durch das sparsame CPU-Mining ist die Einstiegshürde niedriger als bei ASIC-Coins.

Beim klassischen CPU-Mining ist der Ertrag pro Gerät vergleichsweise klein, dafür sind Einstieg und Stromverbrauch überschaubar; mit einem spezialisierten RandomX-Gerät wie dem Antminer X9 lässt sich mehr Rechenleistung bündeln, was bei günstigem Strom interessant wird. Bei teurem Haushaltsstrom um 30 ct/kWh kippt die Rechnung schnell ins Minus. Am verlässlichsten rechnen Sie Ihr Szenario vorab mit einem aktuellen Mining-Rechner durch.

Wie viel kann man mit Monero-Mining verdienen?

Monero wird per RandomX über CPUs geschürft, nicht über klassische ASICs - das prägt den Ertrag. Mit Moneros Tail Emission von festen 0,6 XMR pro Block ist die Belohnung anders als bei den meisten Coins langfristig konstant und sinkt nicht durch Halvings. Ihr Anteil hängt von der Hashrate Ihrer Hardware ab, etwa in H/s bei CPUs oder rund 1 MH/s beim Antminer X9.

Realistisch sind beim Mining über CPU-Leistung keine großen Sprünge, sondern kleine laufende XMR-Erträge, die sich über die Zeit summieren - netto immer nach Abzug der Stromkosten und Pool-Gebühr. Was bei Ihrem Strompreis übrig bleibt, ermitteln Sie mit einem tagesaktuellen Mining-Rechner.

Gibt es einen Monero-Mining-Rechner?

Monero läuft auf RandomX und damit anders als reine ASIC-Coins: Hier rechnen Sie meist mit der H/s-Leistung Ihrer CPU. In einen Mining-Rechner geben Sie Hashrate und Stromverbrauch ein - bei einer CPU die jeweiligen H/s, beim spezialisierten Antminer X9 rund 1 MH/s und etwa 1,5 kW - dazu Ihren Strompreis, und das Tool ermittelt mit aktuellem XMR-Kurs und Difficulty den geschätzten Tages- oder Monatsertrag.

Für die RandomX-Geräte zeigt AsicMinerValue die tagesaktuelle Rentabilität; fürs CPU-Mining nutzen Sie einen eigenen Monero-Rechner, in den Sie die H/s Ihrer CPU eintragen. Kurs und Difficulty bewegen sich laufend - das Ergebnis ist eine Momentaufnahme, kurz vor der Entscheidung neu rechnen.

Lohnt sich Monero-Mining zu Hause?

Monero ist der niedrigschwelligste Heim-Mining-Coin: Klassisches Monero-Mining läuft per RandomX-CPU auf einem ganz normalen, leisen Rechner mit grob 100 bis 300 Watt. Kein Starkstrom, kein Lärm, kein separater Raum - der Ertrag pro Gerät ist zwar klein, dafür ist die Einstiegshürde im Wohnumfeld minimal.

Anders sieht es bei den spezialisierten RandomX-ASICs wie dem Antminer X9 aus: Mit rund 75 dB und etwa 1,5 kW gehören die in Nebenraum, Garage oder ins Hosting. Über alle Varianten hinweg verbessert günstiger oder eigener Solarstrom aus einer Photovoltaik-Anlage die Rechnung deutlich. Wer in größerem Maßstab auf X9-ASICs setzt, ist mit Hosting im Rechenzentrum meist besser aufgestellt.

Wo kann man Monero-Miner hosten lassen?

Bei Monero hängt die Antwort am Gerät: Den RandomX-ASIC Antminer X9 (~1,5 kW) nimmt Cryptohall24 nur nach Einzelfallprüfung ins Hosting, weil unsere Rechenzentren auf leistungsstarke Industrie-ASICs von Bitmain und MicroBT (Whatsminer) zugeschnitten sind und ein so sparsames Gerät selten dort hingehört.

Das verbreitete Monero-CPU-Mining ist davon ganz unberührt - es läuft auf Ihrem eigenen Rechner und ist kein Hosting-Fall. Wenn Sie konkret einen X9 unterbringen wollen, sprechen Sie uns mit dem Modell an; die generellen Standortkriterien für gehostete Industrie-Hardware fasst unser Mining-Hosting-Guide zusammen.

Welche Monero-Miner kann Cryptohall24 hosten?

Genau ein Gerät kommt bei Monero überhaupt infrage, und auch das nur nach Einzelfallprüfung: der RandomX-ASIC Antminer X9. Mit rund 1,5 kW ist er ein eher sparsames Nischengerät und liegt unter dem Profil unseres Hostings, das auf Bitmain- und MicroBT-Industrie-ASICs mit mehreren Kilowatt Dauerlast ausgelegt ist.

Das übliche RandomX-CPU-Mining ist kein Hosting-Thema - es läuft auf Ihrem eigenen Rechner. Kompakte Home-Hardware verkaufen und erklären wir gern, ohne sie ins Rechenzentrum zu nehmen. Wollen Sie konkret einen X9 unterbringen, klären wir das direkt mit Ihnen.

Ist Monero-Mining legal und wie wird es versteuert?

Als ausgeprägter Privacy-Coin verlangt Monero steuerlich eine besonders gewissenhafte Eigendokumentation: Da die Blockchain Beträge und Adressen verschleiert, müssen Sie geschürfte XMR-Mengen, Daten und Kurse selbst belastbar belegen können. An der eigentlichen Behandlung ändert die Anonymität nichts - in Deutschland ist Monero-Mining legal und bei regelmäßigem, gewinnorientiertem Betrieb gewerblich und damit steuerpflichtig.

Auf der Aufwandsseite lassen sich Kosten für Strom, Hosting und die X-Serie-Geräte steuerlich geltend machen. Ob und wie Mining im jeweiligen Staat erlaubt und besteuert ist, unterscheidet sich erheblich; Ihren konkreten Fall klärt ein Steuerberater. Dies ist keine Steuerberatung.

Kann man mit einem Monero-Miner auch andere Coins minen?

Monero wird per CPU über RandomX geschürft, und ein Monero-Setup taugt entsprechend nur für RandomX-Coins - Monero ist davon das mit Abstand größte Netzwerk, sodass sich der Einsatz praktisch immer darauf konzentriert.

Der Vorteil eines Prozessors ist seine Vielseitigkeit: Anders als ein Bitcoin- oder Litecoin-ASIC ist eine CPU nicht auf eine einzige Aufgabe verdrahtet und auch anderweitig nutzbar. Ein Merged Mining wie bei Litecoin und Dogecoin existiert bei Monero nicht. Welche Hardware zu welchem Coin passt, zeigt die ASIC-Miner-Kategorie.